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Cupcakes

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    USA kulinarisch: Reese’s in Kuchenform: Mini-New-York-Cheesecake mit Erdnussbutter und Schokolade {Gastbeitrag}

    Hallo und guten Morgen aus New York City! Tag 3 im Big Apple bricht gerade an, höchste Zeit also, um in unser vor ein paar Tagen bereits angekündigtes kleines Themen-Special „USA kulinarisch“ einzusteigen. Während wir uns die nächsten Wochen (jaaa, fast drei – wir könnens immer noch nicht fassen!) an der amerikanischen Ostküste vergnügen, übernehmen hier drei liebe Bloggerinnen, die sich ganz fantastische Rezepte zum Thema USA haben einfallen lassen. Und wer könnte uns hier, während wir gerade in New York weilen, besser vertreten als Carina von … like a piece of New York Cheesecake? Der Name ist bei ihr Programm. Auf ihrem wunderbaren Blog lässt sie nicht nur Cheesecake-AnhängerInnen das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern präsentiert darüber hinaus tolle Gerichte und Snacks und berichtet regelmäßig über ihre zweite Leidenschaft, das Reisen. Dass New York bei ihr einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, wird bei einem Besuch auf ihrem Blog schnell deutlich. Eigentlich nicht verwunderlich, dass hinter dem Blog auch eine rundum sympathische Person steckt!

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    Mit anderen Foodbloggern hat man in der Regel die Liebe zu gutem Essen gemeinsam. Mit Sabrina und Steffen verbindet mich aber noch mehr: wir haben beide in der wunderbarsten Stadt der Welt geheiratet. Ich spreche natürlich von New York – wer würde sich nicht in die Stadt verlieben?

    Gerade jetzt machen die beiden wieder die Ostküste der USA unsicher und statten auch New York wieder einen kleinen Besuch ab – hach, ich würde gerne mit ihnen tauschen! Nein, ich halte tapfer zuhause die Stellung, hoffe auf einen Indian Summer in Deutschland und schwinge währenddessen mal wieder den Kochlöffel/Schneebesen.

    Ich freue mich, dass ich Sabrina und Steffen mit einem kleinen Beitrag vertreten darf und was würde besser passen als ein New York Cheesecake? Damit es auch wirklich richtig amerikanisch wird, habe ich mich an der allertollsten amerikanischen Süßigkeit orientiert: den Reese’s Peanut Butter Cups. Wer das nicht kennt: ein mit Schokolade umhüllter Erdnussbutterkern (oder wie mein Chef sagen würde: kann ich nochmal so einen Arterienverstopfer?). Zusammen mit cremigem Frischkäse wird daraus ein umwerfender New York Cheesecake, der im Miniformat daher kommt, damit sich das schlechte Gewissen in Grenzen hält.

    Ich wünsch Sabrina und Steffen eine wunderschöne Zeit und esse einen Mini-New-York-Cheesecake auf ihr Wohl!

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    Mini-New-York-Cheesecake mit Erdnussbutter und Schokolade (für 6 Stück):

    70 g Hobbits-Kekse von Brandt oder Vollkorn-Butterkekse
    2 EL Erdnüsse, geröstet und gesalzen plus etwas mehr zum Servieren
    40 g geschmolzene Butter
    175 g Doppelrahmfrischkäse
    2 EL Erdnussbutter
    50 g Zucker
    1 Ei
    ein bisschen gehackte Zartbitterschokolade zum Servieren

    Zubereitung:

    Die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Die Kekse zusammen mit den Erdnüssen in die Küchenmaschine geben und fein mahlen. Anschließend mit der geschmolzenen Butter vermischen.

    6 Muffinförmchen in ein Muffinblech geben. Die Keks-Butter-Mischung in die Förmchen füllen und mit einem Löffel etwas andrücken. Dann die Form für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

    In der Zwischenzeit den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein kleines, ofenfestes Schälchen mit Wasser füllen und in den Backofen stellen (der Sauna-Effekt macht den Kuchen wunderbar cremig).

    Den Frischkäse mit der Erdnussbutter und dem Zucker glatt rühren. Am Ende das Ei hinzugeben und nochmal kurz rühren.

    Die Füllung auf den Keksboden geben und die Törtchen 20-25 Minuten backen. Durch die Erdnussbutter sind die Törtchen etwas dunkel, deshalb sollte man beim Backen ein Auge drauf haben. Der Cheesecake ist fertig, wenn die Frischkäsemischung beim Schütteln des Blechs noch leicht wackelt.

    Die kleinen Kuchen abkühlen lassen und dann am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann schmecken sie am besten! Vor dem Servieren mit gehackten Erdnüssen und Schokolade bestreuen.

    Vielen Dank, liebe Carina, für deinen köstlichen Beitrag! Wir werden an dich denken, wenn wir cheesecakemampfend vor der Brooklyn Bridge stehen und auf die New Yorker Skyline blicken! Aber jetzt müssen wir los, ein paar Packungen Peanut Butter Cups kaufen! 😉

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    Das "Kleinigkeiten"-E-Mag ist da! Das feiern wir mit Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes

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    „Feines auf die Hand“ – so lautet das Motto des kleinen, feinen Onlinemagazins „Kleinigkeiten“, das euch ab sofort die Vorweihnachtszeit versüßen wird. Carina von … like a piece of New York Cheesecake … und ihre Freundin Elli haben den vielen leckeren Kleinigkeiten, die mit einem Happs im Mund verschwinden können, gleich ein ganzes Magazin gewidmet. Unterstützt wurden sie bei ihrem Projekt von einigen Bloggerkolleginnen wie Rebecca von Baby Rock My Day, Persis von Ein Keks für unterwegs, Maria von Marylicious und Maja von moey’s kitchen. Und auch wir durften mitmischen und einige Rezepte beisteuern. Schaut unbedingt mal rein, das Magazin ist einfach lecker geworden!

    KLeinigkeiten Cover

    Als kleinen Appetitanreger auf die vielen schönen Kleinigkeiten, die das E-Mag für euch bereithält, gibts heute eine Runde Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes. Diese nach warmem, würzigem Chaitee schmeckenden Küchlein im Miniformat und viele andere tolle Rezepte findet ihr im neuen „Kleinigkeiten“-Magazin.

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    Chai-White-Chocolate-Mini-Cupcakes (für ca. 25 Stück):

    Für den Teig

    100 ml Milch
    1 Beutel Schwarztee
    100 g Mehl
    1 EL Speisestärke
    1 TL Backpulver
    1 Prise grobes Salz
    ¼ TL gemahlener Pfeffer
    ¼ TL gemahlener Zimt
    ¼ TL gemahlener Ingwer
    ¼ TL gemahlener Kardamom
    1 Prise gemahlene Nelken
    30 g Butter
    65 g brauner Zucker
    1 Ei

    Für das Frosting

    60 g weiße Schokolade
    60 g Butter (Zimmertemperatur)
    115 g Frischkäse
    150 g Puderzucker
    ½ TL Vanillearoma
    Etwas dunkle Schokolade für die Deko

    1. Den Ofen auf 180°C vorheizen, eine Minimuffinform mit Papierförmchen auslegen. Milch in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und den Teebeutel darin 15 Min. ziehen lassen. Teebeutel entfernen und Milch komplett abkühlen lassen. Das Mehl mit Speisestärke, Backpulver, Salz, Pfeffer und Gewürzen vermischen.

    2. Butter und braunen Zucker in einer Schüssel cremig schlagen. Das Ei unterrühren. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.

    3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 10-12 Min. im Ofen backen, bis die Cupcakes goldbraun sind. Dann komplett abkühlen lassen.

    4. Für das Frosting die weiße Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen, danach etwas abkühlen lassen. Die Butter in einer Schüssel cremig schlagen. Den Frischkäse dazugeben und kurz mit der Butter verrühren. Die etwas abgekühlte Schokolade unterrühren. Den Puderzucker sieben und zusammen mit dem Vanillearoma unter die Masse rühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren. Nach Belieben mit etwas gehobelter dunkler Schokolade dekorieren.

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    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting und ein klitzekleines Massaker

    And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting
    On the pallid bust of Pallas just above my chamber door;
    And his eyes have all the seeming of a demon’s that is dreaming,
    And the lamp-light o’er him streaming throws his shadow on the floor;
    And my soul from out that shadow that lies floating on the floor
    Shall be lifted – nevermore!

    – „The Raven“, Edgar Allan Poe

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes-Vanille-Frosting_Rezept Feed me up before you go-go-1

    Halloween ist da, und womit könnte man sich besser auf die Gruselnacht einstimmen, als mit den Kurzgeschichten und Gedichten Edgar Allan Poes? Vor ein paar Tagen verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, noch einmal all die unheimlich unheimlichen Geschichten zu lesen, die ich während des Studiums fest in mein Literaturherz geschlossen hatte. Ich hatte allerdings gar nicht mehr in Erinnerung, wie gruselig die Geschichten sein können, wenn man sie nachts alleine im Bett liest. Der psychotische Roderick und seine lebendig begrabene Schwester Madeline, das pochende Herz, das einen Mann in den Wahnsinn treibt und der schwarze Kater Pluto, der sein Herrchen nach dem Tod heimsucht – sie alle versetzen einen beim leisesten Knarzen der Bodendielen schon mal in leichte Panik.

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes-Vanille-Frosting_Rezept Feed me up before you go-go-2

    Da Halloween wortwörtlich vor der Tür steht, ist ein bisschen Grusel natürlich durchaus angebracht. Für all die Angsthasen und Nervenschwachen habe ich aber einen Spitzentipp, der garantiert gegen die Angst hilft: ZUCKER! Unmengen davon! Gute Abhilfe leisten zum Beispiel unsere Splatter Cookies und Devil’s Food Cupcakes vom letzten Jahr. Aber auch dieses Halloween soll natürlich nicht rezeptlos auf dem Blog vorübergehen. Etwas weniger blutig, dafür höllisch gut sind die Kürbis-Buttermilch-Cupcakes nach einem Rezept aus diesem Buch. Die kleinen Cupcakes sind so saftig, herbstlich und lecker, dass die ganzen Monster, Vampire und Zombies da draußen mit jedem Bissen etwas mehr in Vergessenheit geraten.

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting by feed me up before you go-go-4

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting (für ca. 15 Cupcakes):

    Für den Teig

    230 g Mehl
    30 g Speisestärke
    1/2 TL Natron
    1 TL Backpulver
    1 Prise Salz
    1 TL gemahlener Zimt
    1 TL gemahlener Ingwer
    1/2 TL gemahlener Muskat
    1 Prise gemahlene Nelken
    115 g Butter (Zimmertemperatur)
    180 g brauner Zucker
    2 Eier
    140 ml Buttermilch
    150 g Kürbispüree

    Für das Frosting

    75 g Butter (Zimmertemperatur)
    110 g Frischkäse
    1/2 TL Vanilleextrakt
    160 g Puderzucker

    Für die Kürbisse

    150 g Marzipan (ergibt ca. 15 Kürbisse)
    Orange und grüne Lebensmittelfarbe
    Zahnstocher

    1. Den Ofen auf 180° C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Speisestärke, Natron, Backpulver, Salz und Gewürze in einer Schüssel vermischen.

    2. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührer cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Buttermilch hinzufügen und gut verrühren. Das Kürbispüree unterrühren.

    3. Die Förmchen zu ⅔ mit Teig füllen und 15-18 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

    4. Für das Frosting Butter, Frischkäse und Vanilleextrakt mit dem Handrührer in einer Schüssel cremig schlagen. Den Puderzucker durch ein Sieb einrieseln lassen und unterrühren. Die Cupcakes damit bestreichen oder mittels einer Spritztüte damit verzieren.

    5. Für die Kürbisse etwa 3/4 der Marzipanmasse mit oranger Lebensmittelfarbe, 1/4 mit grüner Lebensmittelfarbe mischen und gut verkneten. Aus der orangen Masse 15 kleine Kugeln formen, leicht flach drücken. Mit einem Zahnstocher Rillen in die Kürbisse drücken. Aus der grünen Marzipanmasse 15 kurze Stiele formen, auf die Kürbisse setzen und leicht andrücken.

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes-Vanille-Frosting_Rezept Feed me up before you go-go-3

    Apropos gruseln … eigentlich hatten wir geplant, euch an dieser Stelle etwas ganz anderes zu präsentieren, doch unsere prähalloween’schen Backversuche gingen gehörig in die Hose. Spooky Cake Pops sollten es werden, doch offensichtlich hat mich mein Cake-Pop-Mojo nun endgültig verlassen. Nach mehreren geglückten Versuchen, folgte nun das absolute Cake-Pop-Massaker. Herauskamen jede Menge geplatzte Schokolade, glitschige Glasur und unförmige Knubbel mit mieser Schminke. Zu Halloween ja irgendwie auch ganz passend. Deswegen gibts zur allgemeinen Erheiterung einen kleinen Einblick in unsere „Outtakes“ (das Rezept ersparen wir euch lieber) und ein freudiges HAPPY HALLOWEEN!

    Halloween Cake Pops-1

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    … and a happy new year! Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-2

    Ein frohes neues Jahr euch allen! Habt ihr Silvester gut überstanden, oder maunzt der Kater immer noch? Bei uns fiel der letzte Tag des Jahres ziemlich ruhig und entspannt aus, was nach einer turbulenten Weihnachtswoche aber mal ganz angenehm war. Leckeres Essen gab’s natürlich trotzdem (mehr dazu aber in den nächsten Tagen) und eine actionreiche Konfrontation zwischen Böllerkindern, dem Glascontainer und der Feuerwehr noch obendrauf direkt vor der Tür, live und in Farbe. Toll.

    Um gleich mal mit den guten Vorsätzen zu brechen, gibt es zu Beginn des neuen Jahres ein paar süße Kalorienbömbchen in Form von Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting on top. Danach fällt die Überwindung, endlich mal wieder Sport zu treiben, auch gleich viel leichter. Die Cupcakes sind zugegebenermaßen ein Herbstüberbleibsel, aber solang es noch Kürbis zu kaufen gibt, solltet ihr diese kleinen, sehr saftigen Miniküchlein unbedingt nachmachen! Sie schmecken so richtig schön nach Winter und sind so köstlich, dass sie meinen bisherigen Lieblingscupcakes ziemlich gefährlich werden könnten. Das Basisrezept für den Teig stammt aus dem Buch “Die wunderbare Welt von Fräulein Klein”, ich habe es aber mit ein paar Walnüssen und Gewürzen etwas winterlicher gestaltet und den Cupcakes ein Zimt-Frischkäse-Frosting verpasst, in das man sich wirklich reinlegen kann.

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-3

    Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting (für ca. 12 Stück):

    Für den Teig

    250 g Kürbis
    130 g Butter (Zimmertemperatur)
    130 g Mehl
    2 Eier
    2 TL Backpulver
    1 Pck. Vanillezucker
    80 g brauner Zucker
    3 TL Zimt
    ½ TL Ingwerpulver
    1 Msp. Nelkenpulver
    ¼ TL gemahlener Muskat
    50 g Walnüsse

    Für das Frosting

    100 g Butter (Zimmertemperatur)
    100 g Puderzucker
    175 g Frischkäse
    1 TL Vanillearoma (z. B. Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanillearoma)
    3 TL Zimt (ich mag es gerne sehr zimtig – wer nur einen Hauch von Zimt möchte, nimmt nur 1 TL)

    1. Den Kürbis schälen, in Stücke schneiden und im Wasser gar kochen. Danach abschütten, pürieren und abkühlen lassen.

    2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Butter mit den Eiern, dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Das Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermischen und nach und nach zur Eiermasse geben. Das Kürbispüree unterrühren. Die Walnüsse grob hacken und kurz unter die Masse heben.

    3. Papierförmchen auf einem Muffinblech verteilen und zu ⅔ mit dem Teig befüllen. 20-25 Min. im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Dann die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

    4. Für das Frosting zuerst die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren, dann den Frischkäse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluß das Vanillearoma und den Zimt hinzufügen und alles kurz vermischen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren.

    Kürbis-Walnuss-Zimt-Cupcakes-1

    Die tollen Topper und Fähnchen zum Selbstausdrucken gibt es übrigens bei Creature Comforts.

    Yvonne Bauer: „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust„. Callwey Verlag, München 2012.
    € [D] 19,95 / € [A] 20,60 / sFr. 28.50

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    And the winners are … Geburtstagsspecial mit Mozart-Cupcakes

    Es ist soweit: Heute wird die Kaffeetafel gedeckt, der Whisky aus dem Schrank geholt (und heute Abend zu Baileys verarbeitet!) und ordentlich gefeiert – denn feed me up before you go-go wird ein Jahr alt! Happy Birthday to us und vor allem ein dickes Dankeschön an euch für die vielen netten herz- und magenerwärmenden Kommentare und Wünsche zu unserer Birthday Week! Geschenke werden natürlich auch verteilt, aber dazu später mehr.

    Ein Jahr feed me up … heißt nicht nur 90 veröffentlichte Artikel, sondern auch ein Jahr absurde, witzige und manchmal etwas verstörende Suchbegriffe. Es ist schon komisch, was manche Leute so bei Google eingeben und damit auf unserer Seite landen. Ich bin dann immer ganz entzückt (oder wahlweise fassungslos) und möchte am liebsten gleich eine virtuelle Sprechstunde à la Dr. Sommer eröffnen – „Ihr sucht, Frau Wu antwortet“, oder so ähnlich. In den letzten Monaten waren zum Beispiel solche Schätzchen dabei:

    „hemingway frühstück“ – Obwohl ich mich hier mal als Hemingway-Expertin outen möchte, kann ich leider nicht genau sagen, wie sich sein tägliches Frühstück zusammensetzte. Ich vermute aber mal stark, dass Whisky im Spiel war. Ob das allerdings so nachahmenswert ist, sollte jede/r selbst entscheiden. Zum Frühstück ein bisschen Hemingway lesen, kann ich dagegen sehr empfehlen. Wir wär’s zum Beispiel hiermit?

    „genervt und gelangweilt“ – Schön, dass du bei uns gelandet bist! Problem gelöst, oder??

    „skurrile geschichte florida“ – Och, da gibt es bestimmt einige. Wir könnten zum Beispiel berichten, wie wir dort im letzten Sommer hautnah einen Tornado miterlebt haben, oder wie wir an einem Tag zu 12-Jährigen mutierten, von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends wie irre Achterbahn gefahren sind und mit Minions getanzt haben, oder aber wie wir uns die Bäuche mit Miamis kulinarischer Vielfalt vollgeschlagen haben. Reicht das?

    „zählen mit raspberry“ – Joa, geht bestimmt auch gut mit cherries und strawberries!

    „hans im glück türkenstr kinderwagen“ – Ehrlich gesagt, haben wir es bisher noch nicht in die neue Hans-im-Glück-Filiale in der Türkenstraße geschafft. Aber nach unserer Erfahrung in der Nymphenburger Straße, würde ich von einem Besuch mit Kinderwagen eher abraten. Die Tische stehen recht eng, es ist meist ziemlich voll (und laut), aber die (vegetarischen) Burger sind ein Traum!

    „kalorien burger hans im glück“ – Offensichtlich scheinen die Burger auf großes Interesse zu stoßen. Puuh, keine Ahnung, aber vielleicht als Tipp: Besser mal nicht dort essen gehen, wenn man gerade am Kalorienzählen ist! Wir waren übrigens gerade vor zwei Tagen wieder dort. Sooo gut!

    „mitesser losgeworden“ – Mmhh, appetitlich! Etwa mit unserem Essen!?!

    „ich gebe meiner kleinen die muttermilch mit flasche stimmt das das man öl hinzufügen kann? und wenn ja welches? geht auch olivenöl….?“ – Öhm, ok … ich wusste bislang noch nicht, warum man sich darüber Gedanken machen sollte, seinem Kind Öl ins Fläschchen zu geben. Werde aber direkt mal die Eltern in meinem Freundeskreis dazu befragen! Und überhaupt: längster Suchbegriff ever???

    „kaffee gegen den uhrzeiger umrühren erreichen“ – ??? Keinen Schimmer, was du willst, sorry!

    „frau fresskoma fetter“ – Äh? Was bitte?? Vielleicht sie einfach beim nächsten Mal nicht alle Cupcakes alleine futtern lassen?

    „dicke dinger pin up pinterest“ – Hmm, zu unserer Pinterest-Seite geht’s hier. Dort findest du sicherlich die einen oder anderen dicken Dinger in Form von Cupcakes, Donuts, Burger & Co. Das meintest du doch sicherlich, oder?

    „süße träume … lalla eine umhüllende auch für sie“ – Also jetzt versteh ich gar nix mehr. Ich bin raus :-/

    Erfüllender ist es natürlich, wenn man den Suchenden offensichtlich weiterhelfen konnte:

    „avocado-kokos-suppe“ – Kein Problem, bitte hier entlang.

    „nudeln mit rote beete und ziegenkäse“ – Oh ja, sehr lecker. Könnten wir auch mal wieder kochen – ein Rezept findest du hier.

    „mexikanischer laden münchen“ – Da gibt es mittlerweile so einige. Wir können diese beiden sehr empfehlen: Milagros und Condesa. Und diesen haben wir schon länger im Visier und werden bald darüber berichten.

    „american cheesecake backen“ – Geht viel schneller, als man denkt. Dieser ist besonders lecker!

    „carrot cupcakes rezept martha stewart“ – Bingo! Meine allerliebsten Lieblingscupcakes. Das Rezept erhältst du natürlich hier sowie auch die dringende Empfehlung, diese nachzubacken. Achtung, Suchtgefahr!

    „wie heißt das asiatische sushilokal in münchen neben apple store“ – Das heißt Sasou. Dort bitte unbedingt das Horenso-Gomaae probieren! Schön, dass wir helfen konnten!

    Etwas frustrierend ist allerdings, dass wir ausgerechnet bei dem Top-Suchbegriff, der Suchende auf unsere Seite führt, nicht weiterhelfen können. Fast täglich landen Leute, die nach „Rezept Mozarttorte“ suchen, auf unserem Blog. Zwar können sie hier lesen, wo man in Salzburg eine oberleckere Mozarttorte probieren kann, aber ein Rezept dafür hatten wir nicht. Bislang, ha! Frei nach dem Motto „Wir backen eure Suchbegriffe“ gibt es zur Feier des Tages ein Stück Mozart zum Vernaschen. Zwar keine ganze Torte (tolle Rezepte dafür findet ihr hier und hier), aber zumindest in Cupcake-Form (in Anlehnung an ein Rezept von Nina). Los geht’s.

    Mozart-Cupcakes (für ca. 10 Stück):

    Für das Frosting
    ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
    165 ml Milch
    1 EL Zucker
    50 g Marzipanrohmasse
    3 EL Sahne
    ein paar Tropfen Bittermandelöl
    80 g Butter (Zimmertemperatur!)

    Für den Teig
    60 g Butter (Zimmertemperatur!)
    40 g Zucker
    ½ Päckchen Vanillezucker
    1 Ei
    ½ TL Vanillearoma
    ½ TL Zitronenschale
    125 g Mehl
    ½ Päckchen Backpulver
    90 ml + 3 EL Milch
    50 g Pistazien + einige zum Verzieren
    5 Mozartkugeln

    1. Das Frosting am besten am Vortag oder einige Stunden vorher zubereiten. Dazu das Marzipan mit der Sahne und ein paar Tropfen Bittermandelöl im Wasserbad auflösen. Aus ½ Päckchen Vanillepudding, der Milch und dem Zucker einen Pudding kochen. Die aufgelöste Marzipanmasse unter den Pudding rühren. Damit sich keine Haut bildet, den Pudding mit Frischhaltefolie abdecken und zur Seite stellen. Komplett abkühlen lassen. Kurz vor Verarbeitung der Creme die Butter schaumig schlagen und nach und nach die Puddingmasse unterrühren.

    2. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Für die Cupcakes Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Ei, die Zitronenschale und das Vanillearoma unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnd mit Milch unter die Masse rühren. Die Pistazien mit den 3 EL Milch pürieren, dann auch unterrühren. Die Mozartkugeln halbieren.

    3. Papierförmchen auf einem Muffinblech verteilen und jeweils mit einen Klecks Teig befüllen. Darauf eine halbe Mozartkugel setzen und mit restlichem Teig zu ⅔ befüllen. Ca. 20 Min. im Ofen auf mittlerer Schiene backen. Dann die Cupcakes komplett auskühlen lassen.

    4. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen. Mit gehackten (oder ganzen) Pistazien verzieren.

    Und natürlich gibt es zum Bloggeburtstag nicht nur Cupcakes und Whisky, sondern auch Geschenke. Wer bis hierhin durchgehalten hat, muss selbstverständlich auch belohnt werden! Die Gewinner/innen unserer Birthday Week haben wir anhand durchnummerierter Kommentare mit random.org ermittelt. Doppelte Kommentare sowie unsere eigenen wurden natürlich nicht gezählt 😉

    Lautstark freuen dürfen sich jetzt:

    1. Daniela von boergerwelt über Yvette van Bovens „Winter. Home Made“ (DuMont Verlag, 2012),

    2. Julia von Chestnut & Sage über je ein Päckchen Maracuja- und Johannisbeer-Fruchtpulver von Spice for Life,

    3. Jan (ohne Blog) über „Rezepte ohne Fleisch“ (Dr. Oetker Verlag, 2012),

    4. Carina von …like a piece of New York Cheesecake… über „100% pflanzlich. Vegane Rezepte“ (Dr. Oetker Verlag, 2012).

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner/innen (wir werden euch auch noch mal per E-Mail kontaktieren) und allen anderen vielen Dank, dass ihr mitgemacht habt! Wir gehen jetzt feiern. Ihr auch?

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    Trick or Treat: Splatter-Cookies und Devil’s Food Cupcakes

    Huch, vor lauter beruflichem Veränderungsstress habe ich doch fast Halloween verpasst. Zum Glück blieb noch Zeit für eine very-last-minute-Backrunde. Herausgekommen sind unschuldige Vanille-Zitronen-Kekse, die ein Blutbad durchlebt haben, und teuflisch gute Schoko-Cupcakes à la Martha Stewart.

    Die Splatter-Cookies, die ich bei Annie entdeckt habe, erweckten sofort den Patrick Bateman in mir! Zack wurde in der Küche eine blutspritzsichere Splatter-Zone errichtet und mit debilem Grinsen im Gesicht und einer Gabel in der Hand losgemordet.

    DIY-Splatter-Zone

    Splatter-Cookies (für ca. 2 Bleche):

    Für den Keksteig:
    115 g Butter (Raumtemperatur)
    110 g Puderzucker
    1 kleines Ei
    2 TL Vanillearoma
    Die abgehobelte Schale einer halben Zitrone
    170 g Mehl
    1 Prise Salz

    Für das Royal Icing:
    1 Eiweiß
    1 + 2 TL Zitronensaft
    170 g + 50 g Puderzucker (gesiebt)
    rote Lebensmittelfarbe

    1. Für den Keksteig die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Das Ei unterrühren und Vanillearoma und Zitronenschale hinzufügen.

    2. Das Mehl mit dem Salz vermischen, in die Buttermasse einrühren und alles gut verkneten, bis eine formbare Masse entsteht. Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl dazugeben. Eine große Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt ca. 1 Std. im Kühlschrank lagern.

    3. Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und nach Belieben mit Förmchen ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Backofen auf mittlerer Schiene 8 bis 10 Min. backen; die Kekse sollten dabei nicht braun werden. Die Cookies auskühlen lassen.

    4. Für die verschiedenen Icing-Schritte werden drei unterschiedliche Konsistenzen benötigt, die alle leicht aus dem Basisrezept angemischt werden können. Dafür das Eiweiß mit 1 TL Zitronensaft kurz verrühren. 170 g Puderzucker nach und nach auf niedriger Stufe unterrühren. Von der Puderzuckermasse ⅔ zur Seite stellen und mit Folie abdecken.

    5. Das übrige Icing weiter zu einer dickflüssigeren Masse verarbeiten, die für die Umrandung der Kekse eine feste Konsistenz benötigt. Dazu noch einmal 50 g Puderzucker unterrühren, ggf. noch etwas mehr, falls die Masse noch zu flüssig wirkt.

    6. Das Icing für die Umrandung in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. Die Kekse dünn umranden und ca. 30 Min. trocknen lassen. Die Umrandung soll als Damm dienen und verhindern, dass das flüssige Icing aus dem nächsten Schritt über den Rand hinausläuft.

    7. Mit einem kleinen Löffel die Kekse mit dem Icing, das zuvor zur Seite gestellt wurde, ausfüllen und am besten über Nacht trocknen lassen. Das übrige Icing abgedeckt für die Weiterverarbeitung zur Seite stellen.

    8. Let the splatter begin: Zum „Splattern“ das Icing mit roter Lebensmittelfarbe und 2 TL Zitronensaft verrühren, bis eine recht flüssige Konsistenz erreicht ist (ggf. noch etwas Zitronensaft oder Wasser hinzufügen). Jetzt selbst zum Massenmörder werden und die Kekse mit einer Gabel oder einem Pinsel rot bespritzen (am besten vorher die Küche gut abdecken, sonst sieht es tatsächlich aus, als würde man gerade den neuesten „Saw“-Teil drehen). Trocknen lassen und zum Krümelmonster werden!

    Ob Dexter wohl analysieren könnte, dass die Mordwaffe eine Gabel war?

    Und weil’s so schön war, wurde gleich die zweite Backrunde eingeläutet: Devil’s Food Cupcakes.

    Devil’s Food Cupcakes (ca. 15 Stück):

    Teig:
    45 g ungesüßtes Kakaopulver
    100 ml heißes Wasser
    170 g Mehl
    ½ TL Backpulver
    ½ TL Natron
    ½ TL Salz
    170 g Butter
    225 g Zucker
    2 große Eier
    1 TL Vanillearoma
    110 g Schmand

    Frosting:
    100 g Butter (Raumtemperatur)
    100 g Puderzucker
    175 g Frischkäse
    1 TL Vanillearoma
    rote Lebensmittelfarbe

    1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kakaopulver mit heißem Wasser verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

    2. Die Butter mit dem Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen. In eine andere Schüssel geben und mit dem Handrührer so lange rühren, bis die Butter abgekühlt ist (ca. 5 Min.). Die Eier nacheinander zur die Buttermasse geben und verrühren. Vanillearoma, dann Kakaomasse dazugeben und verrühren. Auf niedriger Stufe das Mehl abwechselnd mit dem Schmand unterrühren.

    3. Cupcake-Förmchen zu ⅔ mit dem Teig befüllen und auf mittlerer Schiene ca. 20 Min. im Ofen backen, dann abkühlen lassen.

    4. Für das Frosting die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Den Frischkäse und das Vanillearoma dazugeben und alles gut vermischen. Zum Schluß die rote Lebensmittelfarbe einrühren und die Masse mit einem Spritzbeutel auf den Cupcakes verzieren.

    Mit Gebäck bewaffnet lauere ich jetzt an der Tür und warte, bis sich ein paar Kinder trauen, auf die Klingel zu drücken … muahahaha! Happy Halloween!

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    Gebacken, Gelesen

    Apfel-Karamell-Cupcakes und Herbstbasteleien à la Fräulein Klein

    Lieber Herbst,

    was ist los mit Dir? Bist Du verwirrt? Nimmst Du Drogen?? Oder was soll der ganze Schnee vor meiner Tür??? Du bist kaum zwei Minuten da, schon gibst Du auf und lässt den Winter ran. Falls Du vergessen hast, was typisch für Dich ist, kann ich Dir etwas auf die Sprünge helfen: Du erweckst bei mir urplötzlich gewisse Gelüste – ich habe Heißhunger auf Kürbis, die Kombination aus Apfel und Zimt findet sich auf einmal in sämtlichen Speisen und ich werde von einer ansonsten nicht so ausgeprägten Bastellaune überrumpelt.

    Genau zur richtigen Zeit landete ein Buch in meinem Briefkasten, mit dem ich meine Herbstlaune voll ausleben kann: „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein“ (Callwey). Als fleißige Leserin von Fräulein Kleins (aka Yvonne Bauers) Blog freue ich mich besonders, dass ihre tollen, kreativen Ideen und Rezepte jetzt auch in Form eines Buchs erhältlich sind. Und ich muss sagen, das Buch schafft es auf 160 Seiten, die Atmosphäre des Blogs mithilfe der liebevollen Gestaltung (angefangen beim farblich auf die Kuchendeko des Covermotivs abgestimmten Lesebändchen, bis hin zum DIY-Charme der Innenseiten), der Vielzahl an Bildern sowie der (teilweise bereits bekannten) Deko- und Backideen wirklich gut wiederzugeben. Schön ist auch die Unterteilung in Jahreszeitenkapitel, sodass zur jeweiligen Stimmung die entsprechenden Rezepte und Dekovorschläge schnell gefunden werden können. Gerade die Herbstseiten haben es mir angetan – das passt natürlich prima und so wurden meine Herbstgelüste schnell in Apfel-Karamell-Cupcakes und in fruchtigen Serviettendruck umgesetzt.

    Beim Backen der kleinen Törtchen kam es aber zu leichten Irritationen: Leider fehlt in der Zutatenliste das Mehl und somit auch die komplette Grammangabe. Im Rezepttext taucht das Mehl dann plötzlich auf, aber leider auch hier ohne konkrete Angabe. Grmpf! Das ist natürlich ziemlich ärgerlich! Das Mehl habe ich dann einfach nach Gefühl dazugegeben. Blöd, dachte ich, da hatte ich mir wohl gerade das Rezept ausgesucht, bei dem die Mengenangabe fehlt. Doch bei einem genaueren Blick ins Buch fällt leider immer wieder auf, dass die Zutatenliste mit dem Rezepttext nicht übereinstimmt. Wirklich schade, hier wäre etwas mehr Gründlichkeit nötig gewesen. Geschmeckt haben die Cupcakes natürlich trotzdem – sie sind ratzfatz zubereitet und besitzen eine sehr saftige Konsistenz.

    Apfel-Karamell-Cupcakes à la Fräulein Klein (für 12 Stück):

    Teig:
    125 g Butter
    70 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    2 Eier
    110 g Mehl (im Originalrezept nicht angegeben, mit dieser Menge hat es aber gut geklappt)
    1 Pck. Backpulver
    50 g gemahlene Mandeln
    1 EL Kakao
    2 TL Zimt (da ich Zimt so sehr mag, habe ich die Menge etwas erhöht)
    1 Msp. gemahlene Nelken
    2 Äpfel

    Frosting:
    200 g Sahne (das Originalrezept sieht 400 g vor, die halbe Menge war aber auch völlig ausreichend)
    1 Pck. Vanillezucker
    1 TL Zimt (auch hier habe ich die Menge etwas an meinen Geschmack angepasst)

    Karamellsoße:
    100 g Zucker
    50 g Sahne
    1 EL Butter

    1. Für die Karamellsoße den Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen (nicht umrühren!). Wenn der Zucker anfängt zu karamellisieren, die Butter einrühren und den Topf vom Herd ziehen. Die Sahne einrühren. Falls die Masse hart und klumpig ist, noch mal kurz erwärmen, bis sich der Karamell löst. Auskühlen lassen.

    2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eiern cremig schlagen. Mehl mit Backpulver, Mandeln, Kakao und Gewürzen mischen und unter die Eimasse heben. Äpfel schälen und grob reiben, dann ebenfalls unterheben. In Förmchen füllen und bei 180°C 20 bis 25 Min. backen, danach auskühlen lassen.

    3. Für das Frosting die Sahne mit dem Zucker und dem Zimt steif schlagen und mit einem Spritzbeutel oder einem Spachtel auf den Cupcakes verteilen und mit Karamellsoße beträufeln.

    Neben einigen schönen Rezepten bietet das Buch auch gleich die dazu passenden Dekorationsideen, die auch fast alle schnell und unkompliziert nachzumachen sind. Ich habe mich sofort in die Servietten mit Birnendruck verliebt und bin gleich zum Bastelladen gerannt.

    Viel braucht man dafür nicht: ein paar Stoffservietten, Stoffmalfarbe, einen Pinsel, eine Birne oder einen Apfel (auch Blätter eignen sich gut). Für den Druck das Obst einfach halbieren (den Stiel nicht abschneiden!), etwas trocken tupfen, die Stoffmalfarbe mit einem Pinsel auftragen und feste auf die Servierte pressen. Danach einige Zeit trocknen lassen und zum Abschluss mit dem Bügeleisen fixieren. Voilà, fertig ist die Herbst-Serviette!

    Da ich gerade so schön in Drucklaune war, habe ich noch schnell ein paar Geschenkanhänger mit Blättern bedruckt.

    Jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand nehme, fallen mir neue, schöne Dinge auf, die ich unbedingt mal ausprobieren muss. Hier ein paar Impressionen aus dem Buch (die schönen weiß besprühten Flaschen werden demnächst in Angriff genommen!!):

    Fazit: Ein schön gestaltetes Buch, das die Welt des Blogs gut eingefangen hat und sich bestens zum Verschenken oder Selbstbeschenken eignet. Kleine Abzüge gibt es für die Ungenauigkeit der Rezepte – wer etwas mitdenkt, wird aber auch daran Spaß haben! 4 von 5 Apfel-Cupcakes.

    Yvonne Bauer: „Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust„. Callwey Verlag, München 2012.
    € [D] 19,95 / € [A] 20,60 / sFr. 28.50
    ISBN: 978-3-7667-1981-2

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    Gebacken

    Swirl it, baby! Raspberry Marble Cheesecakes

    Dass sich Martha Stewart tolle Cupcake-Rezepte ausdenken kann, wurde hier ja schon mehrfach lobend erwähnt. Einige Kreationen aus ihrem grandiosen Cupcake-Buch haben sich mittlerweile zu absoluten Favoriten entwickelt, da sie schnell und einfach nachzubacken sind, immer hübsch aussehen und natürlich bombe schmecken! Dazu zählen auch die kleinen Raspberry Marble Cheesecakes, die gerade bei sommerlichen Temperaturen eine fruchtige Nachmittagserfrischung bieten.

    Eine Anleitung für den richtigen Swirl gibt es hier

    Für ca. 32 Himbeer-Käseküchlein:

    1½ Cups Vollkornbutterkekse (etwa 12 Stück)
    3 EL geschmolzene Butter
    325 g + 5 EL Zucker
    180 g Himbeeren
    1000 g Frischkäse
    1 Prise Salz
    1 TL Vanilleextrakt (z.B. Dr. Oetker Finesse)
    4 große Eier

    Alle Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen, sie sollten Raumtemperatur haben.

    1. Kekse fein mahlen. Ofen auf 170°C (Elektro) vorheizen und eine Muffinform mit Förmchen auslegen. Kekskrümmel in einer Schüssel mit der geschmolzenen Butter und 3 EL Zucker vermischen. 1 EL der Mischung in jedes Förmchen geben und am Boden festdrücken. Im Ofen etwa 5 Min. backen, bis der Teig fest geworden ist, abkühlen lassen.

    2. Himbeeren fein pürieren. Wer will, kann jetzt die Masse noch durch ein feines Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Die Küchlein schmecken aber auch ohne diesen Schritt himmlisch. Egal, ob mit Kernen oder ohne: 2 EL Zucker unterrühren.

    3. Den Frischkäse mit einem Mixer cremig schlagen. Bei niedriger Geschwindigkeit die 325 g Zucker (oder auch weniger, je nachdem, wie süß man es haben möchte) nach und nach hinzufügen. Eine Prise Salz und das Vanillearoma dazugeben und alles gut verrühren. Dann die Eier nacheinander unterrühren.

    4. 3 EL der Frischkäsemasse in jedes Förmchen geben und jeweils einen halben TL Himbeerpüree darauf verteilen. Mit einem Zahnstocher oder einer Gabel ein wenig in die Frischkäsemasse einrühren. Die Muffinform im Ofen auf ein möglichst tiefes Backblech stellen. Das Blech mit Wasser füllen, sodass die Förmchen zu ¾ im Wasser stehen.

    5. Ca. 22 Min. backen, bis die Füllung gestockt ist. Komplett abkühlen lassen und alle aufessen.

    Martha Stewart’s Cupcakes: 175 Inspired Ideas for Everyone’s Favorite Treat. Clarkson Potter, New York 2009. 15,95€

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