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    Fürs Wochenende: Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go-2-2

    Zu einem richtigen Wochenende gehört auch ein Kuchen. Okay, das trifft bei uns zwar nur auf etwa jedes fünfte Wochenende zu, aber die Lust auf Kuchen klopft zumindest jeden Sonntag an die Tür. Wenn der Duft von frisch Gebackenen durch die Wohnung strömt und einem schon beim Gedanken an das noch warme erste Stück das Wasser im Mund zusammenläuft, sieht auch der verregnete Sommer nur noch halb so schlimm aus. Und wenn einem zudem nicht der Sinn nach aufwendigen Torten oder komplizierten Kuchen steht, sind Brownies oder Blondies genau das Richtige. Der Teig ist fix zusammengerührt, schnell im Ofen und man kann sich relativ sicher sein, dass das, was man gleich wieder herausholt, auch schmecken wird. Okay, diese Blondie-Variante erfordert noch ein Wasserbad und das sorgsame Verteilen von Himbeeren auf dem Teig, aber ich bin mir sicher, dass ihr das gut hinbekommt. Die knatschige Kombination aus Frucht und Schokolade ist es auf jeden Fall wert.

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade Rezept Feed me up before you go-go-3-2

    Himbeer-Blondies mit weißer Schokolade (für eine 20 x 20 cm-Brownie-Backform):

    225 g weiche Butter + etwas mehr zum Einfetten der Form
    90 g brauner Zucker
    70 g Palm- oder Muskovadozucker
    1 Vanilleschote
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    2 Eier
    225 g Mehl
    1 TL Backpulver
    1 gute Prise Salz
    100 g weiße Schokolade
    200 g frische Himbeeren
    Puderzucker zum Bestäuben

    1. Butter und beide Zuckersorten in einer Schüssel schaumig schlagen. Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit der Zitronenschale hinzufügen. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und unter die Buttermischung rühren.

    2. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel im Wasserbad schmelzen, dann unter den Teig rühren. Die Himbeeren in der Zwischenzeit waschen. Den Teig in eine gefettete Backform geben und glatt streichen. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.

    3. Den Kuchen ca. 35 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens backen. Der Teig sollte am Rand gerade durch, aber in der Mitte noch etwas klebrig sein. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker betäuben, in kleine Quadrate schneiden und servieren.

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    Big in Hawaii: Big-Hahuna-Burger mit Kokos-Chili-Mayo

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-3

    Wisst ihr, was als Kind meine Lieblingspizza war? Die eine Sorte, die ich bis zu meiner Jugend einfach immer bestellt habe und mir in leicht abgewandelter Form auch während des Studiums in Marburg mehr als einen verkaterten Abend gerettet hat? Pizza Hawaii! Genau, die mit Ananas (aus der Dose natürlich) – der Albtraum aller Pizzapuristen und Neapolitaner. Die erwachsene Variante, meine Studiumskaterkonterpizza, war außerdem mit Mais, Hackfleischsoße und Tabasco belegt, womit jeglicher Restalkohol äußerst wirksam bekämpft werden konnte. Bis heute liebe ich die Kombination aus süßen Früchten und herzhaften Zutaten, auch abseits von Pizza. Mit diesem Hintergrundwissen solltet ihr verstehen, warum mir schon nach dem ersten Durchblättern unseres neuesten Burgerbuchs „Burger unser“ (die Rezension dazu folgt in Kürze) klar war, welcher Burger zuerst ausprobiert werden musste: der Big-Hahuna-Burger!

    Ein Burger, bei dem saftiges Fleisch, in Sirup eingelegte, gebratene Ananas und frischer Koriander aufeinandertreffen, kommt meiner Vorstellung eines perfekten Hamburgers schon ziemlich nahe. Darüber hinaus wird im Buch genialerweise empfohlen, den Burger mit einem Kartoffel-Brioche-Bun zu servieren. Seit unseren letzten USA-Aufenthalten stehen Potato Buns ganz oben auf meiner Nachbackliste – der leicht süßliche Geschmack und die knatschige Konsistenz der Brötchen sind genau mein Ding. Glücklicherweise kann das Rezept halten, was es verspricht, und der Big-Hahuna gehört zu den besten Burgern, die unsere Küche bisher verlassen haben. Fazit: Auch wenn ihr Pizza Hawaii hasst (wie könnt ihr nur??!), solltet ihr diesem Burger eine Chance geben!

    Noch ein paar Hinweise zum Rezept: Statt gekauftes Passionsfruchtpüree zu verwenden, könnt ihr, wie ich, auch 1-2 Passionsfrüchte auskratzen und mit dem Stabmixer bearbeiten. Die Kerne bleiben dabei knackig und verleihen dem Püree eine schöne Textur. Selbst gemachte Mayonnaise ist natürlich die erste Wahl, aber ihr könnt auch eine hochwertige gekaufte Soße verwenden.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-1

    Kartoffel-Brioche-Buns (für 10 Brötchen):

    300 ml Milch
    8 g Trockenhefe
    70 g brauner Zucker
    310 g Weizenmehl (Type 405)
    200 g Kartoffeln, gekocht und abgekühlt
    250 g Weizenmehl (Type 550)
    1 TL Salz + 1 Prise
    1 großes Ei
    80 g weiche Butter
    1 Eiweiß
    2 EL Wasser
    2 EL Kokosflocken

    1. Die Milch in einem Topf warm werden lassen, vom Herd nehmen und Hefe, 1 EL braunen Zucker und 1 EL Mehl (405) hinzufügen. Alles verrühren und 10 Minuten gehen lassen. Die Kartoffeln schälen und fein zerdrücken. Zusammen mit der Hefe-Milch-Mischung, dem restlichen Mehl, Zucker, Salz und Ei in eine Schüssel geben.

    2. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers auf kleinster Stufe verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Auf mittlere Stufe hoch schalten und nach und nach die weiche Butter hinzufügen. Anschließend auf hoher Stufe für 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist und glänzt. Der Teig sollte elastisch und leicht klebrig sein. Die Schüssel mit dem Teig mit Plastikfolie und einem Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur ca. 1,5 Stunden gehen lassen.

    3. Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel holen und verkneten, sodass die Luft entschwindet. Den Teig mit möglichst wenig Mehl zu einer Rolle formen und in 10 gleich große Stücke teilen. Daraus in den bemehlten Handflächen glatte Kugeln formen. Die Teiglinge mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abgedeckt noch einmal 1 Stunde gehen lassen.

    4. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Eiweiß, Wasser und 1 Prise Salz verrühren und die Oberseite der Teiglinge damit bestreichen. Mit Kokosflocken bestreuen. 15-20 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind. Anschließend abkühlen lassen und ggf. bis zur Verwendung abdecken. Nicht verwendete Buns lassen sich prima einfrieren.

    Big-Hahuna-Burger (für 4 Burger):

    4 Kartoffel-Brioche-Buns (oder andere Burgerbrötchen)

    Für die Ananas

    1 reife Ananas
    1 EL Honig
    60 ml Ahornsirup
    60 g Palmzucker (ersatzweise braunen Zucker)
    1 Prise Zimt
    1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
    160 ml Ananassaft
    160 ml Kokoswasser
    1 EL Butter

    1. Die Ananas schälen und 3/4 der Frucht in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, jeweils den Strunk aus der Mitte entfernen. Das restliche Viertel grob Würfeln und beiseitestellen.

    2. Honig, Ahornsirup und Zucker in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und ein wenig karamellisieren lassen. Zimt, Vanillemark, Ananassaft und Kokoswasser dazugeben und gut verrühren. Anschließend die Ananasscheiben hineingeben und alles bei mittlerer Hitze 40-60 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit eine sirupartige Konsistenz hat. Vom Herd nehmen, die Butter unterrühren und zur Seite stellen.

    Für die Kokos-Chili-Mayo

    100 ml Kokosmilch
    100 ml Gemüsebrühe
    1/2 rote Chili, fein gehackt
    1/4 TL gemahlener Koriander
    2 TL fertiges Passionsfruchtpüree (ersatzweise 1-2 pürierte Passionsfrüchte)
    2 TL Ananaspüree (dafür einfach die beiseitegestellten Ananasstücke von oben pürieren)
    6 EL Mayonnaise
    1 EL saure Sahne
    frischer Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Vom Herd nehmen, Chili, Koriander und Fruchtpürees hinzufügen und abkühlen lassen. Zum Schluss alles mit Mayonnaise und saurer Sahne aufschlagen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Für den restlichen Belag

    1 1/2 rote Chilis, in feine Ringe geschnitten
    1 Bund Koriander, gewaschen und grob gehackt
    1 TL frischer Zitronensaft
    1 TL Olivenöl
    etwas Butter
    600 g grob gehacktes Rindfleisch (am besten vom vorderen Teil der Querrippe, der sogenannten Leiter, einem Stück mit hohem Fettanteil)
    4 Scheiben Cheddar
    eine Handvoll Kokoschips (ggf. kurz vorher im Ofen angeröstet)

    1. Chili und Koriander mit Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel marinieren. Die Buns aufschneiden und in einer Pfanne in etwas Butter auf den Innenflächen goldbraun anbraten (sehr wichtig, das gibt den Brötchen den letzten Schliff). Jeweils beide Bun-Hälften mit der Kokos-Chili-Mayo bestreichen.

    2. Aus dem Fleisch 4 gleich große Patties formen. Das Fleisch auf einem Grill oder in einer Pfanne bis zur gewünschten Stufe garen (Tipps zum Braten von Burgerfleisch gibt es hier) und zum Schluss jeweils mit einer Scheibe Cheddar belegen.

    3. Die Patties auf die unteren Bun-Hälften legen. Die beiseitegestellten Ananasscheiben aus dem Sirup nehmen und in einer Pfanne oder auf einem Grill kurz von beiden Seiten karamellisieren lassen. Jeweils 1-2 Scheiben Ananas auf den Käse legen. Anschließend die Kokoschips und zum Schluss die Chili-Koriander-Mischung darauf verteilen und mit dem Brötchendeckel abschließen. Sofort servieren.

    Big Hahuna Burger mit gebratener Ananas und Kokos-Chili-Mayo Rezept Feed me up before you go-go-2

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    Bereit für den Sommer: Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-1

    Schon seit Wochen bin ich bereit für den Sommer. Die Schubladen wurden mit kurzärmligen Shirts aufgestockt, im Schrank wohnen neue Sommerkleider, Sandalen und Ballerinas wurden aus Kisten befreit und lockere Schrauben an Sonnenbrillen endlich wieder festgezogen. Doch je vorbereiteter ich bin, desto mehr scheint der Sommer in Richtung Herbst zu rücken und schickt so viel Regen, dass ich den Blumen auf dem Balkon schon kleine Rettungsringe entgegenwerfen muss. Also, was tun gegen so viel Sommerunmut?

    1. Ich backe Kuchen. Kuchen, der so nach Sommer schreit, dass er nicht länger ignoriert werden kann. Mit frischen Aprikosen, Zitrone und Lavendel. Die perfekte Mischung aus fruchtig süß und sauer habe ich bei Yotam Ottolenghi gefunden. Es gibt wahrlich fotogenere Kuchen, aber geschmacklich hat er das Potenzial, zum sommerlichen Dauerbrenner zu avancieren.

    2. Ich buche eine Reise in den Süden, packe den Mann und ein paar Freunde ein und vertraue darauf, dass die Sonne in Mallorcas Bergen so brennt, dass ich die kommende Woche jeden Tag mit einem Sprung in den Pool starten werde. Falls ihr noch ein paar Mallorca-müsst-ihr-unbedingt-machen-essen-anschauen-Tipps für uns habt, freuen wir uns über einen Kommentar.

    3. Ich setze einfach darauf, dass der Sommer spätestens ab dem Moment, in dem wir im Flieger nach Spanien sitzen, auch bei uns ausbrechen wird. Ihr könnt euch also schon mal auf hochsommerliche Temperaturen einstellen!

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-2

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen nach Ottolenghi (für eine Springform mit Ø 26 cm )

    Für den Teig

    185 g Butter, gewürfelt und raumtemperiert + etwas mehr zum Einfetten der Form
    2 EL Walnussöl
    210 g Zucker
    1 Pck. Vanillezucker
    120 g gemahlene Mandeln
    4 Eier, verquirlt
    120 g Walnusskerne, grob zerhackt
    90 g Mehl
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    1 1/2 TL getrocknete Lavendelblüten
    630 g Aprikosen, entsteint und geviertelt
    Salz

    Für den Zuckerguss

    50 g Puderzucker
    1-2 EL Zitronensaft

    1. Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Butter, Walnussöl, Zucker, Vanillezucker und Mandeln in eine Schüssel geben und mit einem Mixer schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen und unterrühren. 100 g Walnüsse, Mehl, Zitronenschale, 1 TL Lavendel und 1 Prise Salz hinzufügen und alles gut verrühren.

    2. Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit etwas Butter einfetten. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Die Aprikosenviertel darauf kreisförmig verteilen. Den Kuchen im Ofen 70-80 Minuten backen. Falls der Teig zu braun werden sollte, mit etwas Alufolie abdecken.

    3. In der Zwischenzeit für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und den Zuckerguss sofort darüber verteilen. Mit den restlichen Walnüssen und Lavendelblüten bestreuen und abkühlen lassen.

    Aprikosen-Lavendel-Kuchen mit Walnüssen Rezept Ottolenghi Feed me up before you go-go-3

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    Veggie-Burger FTW: Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Aioli

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -4

    Was der Döner oder die Currywurst für Fleischesser_innen ist – nämlich der Fast-Food-Rettungsring in der Not (oder am Ende einer langen Nacht) -, ist für Vegetarier_innen die Falafel. Ein wahrhaft globales Superfood, das man längst nicht mehr nur im östlichen Mittelmeerraum, sondern von New York bis Posemuckel findet. Die Qualität der angebotenen Kichererbsenbällchen schwankt dabei stark, besonders wenn Imbissbuden einfachheitshalber auf Fertigprodukte zurückgreifen, statt selbst Hand anzulegen. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach und deswegen auch wie gemacht für einen schnellen vegetarischen Burger. Na gut, ein wenig Zeit müsst ihr schon einplanen, denn wir haben das Falafelpatty noch etwas aufgepimpt. Mit Pistazien. Einer Menge Pistazien. Aber nachdem ihr euch die Finger an den Pistazien wund geschält und die Zitronen-Basilikum-Aioli angerührt habt, geht alles ganz schnell, versprochen!

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -1

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -2

    Selbst vor der Aioli müsst ihr keine Angst haben, mit einem guten Stabmixer kann da wirklich nichts schiefgehen (wer keine Lust auf Ei hat und lieber eine vegane Variante bevorzugt, kann auch die Mayonnaise aus diesem Rezept verwenden und sie mit Basilikum statt Senf verfeinern). Also ran an die Burgerbrötchen, ich weiß doch, dass euch inzwischen der Magen knurrt!

    Der Falafel-Burger war übrigens auch unser Beitrag beim Synchronburgern im Februar (da waren wir ja richtig schnell mit unserem Blogbeitrag, hust), der unter dem Motto „vegetarische Burger“ stand. Unter dem Hashtag #Synchronburger könnt ihr bei Instagram, Twitter und Facebook auch sehen, was die anderen Teilnehmer_innen verburgert haben.

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -3

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Aioli, Tomaten-Chili-Salsa & Joghurt-Minz-Soße (für 4 Burger):

    Für die Brioche-Buns (angelehnt an das Rezept von Uwe)

    100 ml warmes Wasser
    1 1/2 EL warme Milch
    1 EL Zucker
    1 TL Trockenhefe
    1 Ei
    210 g Mehl Type 550
    30 g Mehl Type 405
    ½ TL Kurkuma
    ½ TL Salz
    40 g weiche Butter
    schwarzer Sesam

    Für die Tomaten-Chili-Salsa

    1 kleine rote Zwiebel, geschält
    2 mittelgroße Tomaten
    ca. 1/2 frische rote Chili (nach gewünschtem Schärfegrad)
    Saft von einer 1/2 Limette
    1 Handvoll Petersilie, gewaschen und gehackt
    Salz, Pfeffer

    Für die Zitronen-Basilikum-Aioli

    1 Ei (Raumtemperatur)
    1 kleine Knoblauchzehe, geschält
    1 kleine Handvoll Basilikumblätter, gewaschen
    1 EL Zitronensaft
    120 ml Pflanzenöl
    Salz
    Schale von 1/2 Bio-Zitrone

    Für die Falafel-Minze-Patties

    240 g gekochte Kichererbsen (eine kleine Dose)
    100 g Pistazien, geschält und grob gehackt
    eine große Handvoll Minze, gewaschen und gehackt
    etwas Zitronensaft
    2 EL Olivenöl + etwas mehr zum Anbraten
    1/2 TL Kreuzkümmel
    1/4 TL gemahlener Ingwer
    Salz, Pfeffer

    Außerdem

    eine kleine Handvoll Minzblätter, gewaschen und gehackt
    8 EL Joghurt
    Salz, Pfeffer
    2 Handvoll Rucola, gewaschen

    1. Für die Brioche-Buns warmes Wasser, warme Milch und Zucker mit der Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei leicht aufschlagen. Die beiden Mehlsorten mit Kurkuma und Salz in einer zweiten Schüssel vermischen. Die weiche Butter zufügen und die Masse mit den Fingern verkneten, bis sich kleine Krumen gebildet haben. Anschließend die Hefe-Mischung und die Hälfte des Eis untermischen (das restliche Ei kühl stellen), bis die Masse klumpt. Den Teig 10 Minuten kräftig kneten, bis er seidig glänzt, dann etwa eine Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Aus dem Teig vier Brötchen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und nochmals eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das restliche Ei mit 1/2 EL Wasser vermischen, die Buns damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Die Burger-Buns etwa 15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind, dann herausholen und auskühlen lassen.

    3. Für die Salsa Zwiebel und Tomaten klein würfeln und in eine Schüssel geben. Die Chili fein hacken und zusammen mit dem Limettensaft unterrühren. Die gehackte Petersilie zur Salsa geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Für die Aioli Ei, Knoblauchzehe, Basilikumblätter und Zitronensaft mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß gründlich verrühren. Dann bei laufendem Mixer das Öl erst tröpfchenweise, dann in einem dünnen Strahl hinzufügen, dabei den Mixer ganz langsam nach oben bewegen. Wenn die Mischung fest und das Öl aufgebraucht ist, aufhören zu rühren und mit Salz und Zitronenschale abschmecken. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen.

    5. Für die Falafel-Patties die Kichererbsen abtropfen lassen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel in einer Schüssel zerstampfen. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit den Händen gründlich zu einer homogenen Masse verkneten. Aus der Falafelmasse 4 gleich große Patties in Größe der Buns formen. Dabei aufpassen, dass sie nicht zu flach werden, sonst brechen sie leicht auseinander. Die Patties in einer Pfanne und etwas Olivenöl von beiden Seiten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie von außen kross und gebräunt sind.

    6. Die Minze unter den Joghurt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Buns aufschneiden, dann die Burger wie folgt zusammensetzen: etwas Aioli auf dem unteren Bun verstreichen, einige Blätter Rucola darauf verteilen und Falafel-Patty aufsetzen. Nun folgen ein paar Löffel Minz-Joghurt und etwas Tomaten-Salsa, dann die obere Bun-Hälfte aufsetzen und versuchen, sich beim Reinbeißen möglichst wenig einzusauen.

    Pistazien-Minze-Falafel-Burger mit Zitronen-Basilikum-Mayonnaise Rezept Feed me up before you go-go -6

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    Fuck the Backmischung: Schoko-Kokos-Kuchen aka Jamaica-Torte {Zu Gast bei Münchner Küche}

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-2

    Wenn wir zu einem Geburtstag eingeladen sind, bringen wir Kuchen mit. Das gehört sich so, zumindest in unserer Welt. Auch wenn das Geburtstagskind gerade mal zwei wird und Partyhut, Luftschlangen & Co. vermutlich deutlich interessanter findet als ein Stückchen Schokokuchen. Hinter dem Geburtstagskind verbirgt sich die Münchner Küche, der Blog unserer lieben Bloggerkollegin Ines, der gerade zwei Jahre alt geworden ist. Wir freuen uns, dass wir zum Mitfeiern eingeladen wurden und die bereits gut gefüllte Kuchentafel um eine ganz besondere „Torte“ ergänzen dürfen.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-1

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-3

    „Kindergeburtstag“ lautet das Motto, das sich Ines für ihr Geburtstagsevent ausgedacht hat. Als Kinder der 80er haben wir den Großteil der Geburtstage topfschlagend, eierlaufend oder sackhüpfend verbracht, doch schon damals fand das eigentliche Highlight jeder Party auf der KaffeeKakaotafel statt. Während Steffens Kindergeburtstagserinnerungen von bunten „Törtchen“ (eigentlich Muffins, aber die hatte damals ja noch keiner auf dem Schirm), Fantakuchen und Philadelphiatorte dominiert werden, stapelten sich auf meiner Geburtstagstafel Miniwindbeutel, Rührkuchen mit Schokostückchen und Mandarinen und ein Schokokuchen mit Kokosfüllung, der seine Existenz einer Backmischung zu verdanken hatte. „Jamaica-Torte“ nannte sich die Fertigmischung, die in den 80ern mein Herz eroberte und regelmäßig zum Kindergeburtstag vorbeischaute (was daran Torte sein soll, habe ich bis heute nicht verstanden). Um genau zu sein, war es die Kokosfüllung, die es mir besonders angetan hatte; auf den Schokoladenkuchen drumherum legte ich dagegen keinen besonders großen Wert (auf die Idee, mir einfach einen Kokoskuchen ohne Schokolade zu wünschen, kam ich merkwürdiges Kind wohl nicht). Aber natürlich kommen wir jetzt nicht mit einem schnöden Fertigkuchen zum Bloggeburtstag, sondern halten es wie das Münchner Café Kubitscheck und sagen „fuck the Backmischung!“. Das Rezept für den Schoko-Kokos-Kuchen findet ihr hier bei Münchner Küche.

    Schoko-Kokos-Kuchen Jamaica-Torte Rezept Feed me up before you go-go-4

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    Saisonfutter: Bärlauch-Pizza mit Tomaten, Rucola, Burrata und Haselnüssen

    Bärlauch-Pizza mit Burrata, Tomaten, Haselnüssen und Rucola + Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go-5

    Seit ein paar Jahren bewegen wir uns ab März häufig gebückt durch Wälder und Auen (oder die entsprechenden urbanen Äquivalente). Schuld ist nicht etwa ein jährlich wiederkehrender Hexenschuss, sondern die grünen Bärlauchblätter, die zwischen März und Mai ganze Waldstücke in ihren herrlichen Knoblauchduft einhüllen. Wir haben das Glück, nur ein paar Schritte von einer kleinen Bärlauchoase entfernt zu wohnen, die uns jeden Frühling mit üppigem Vorrat versorgt, sodass wir mit unseren Rezeptideen kaum hinterherkommen. Doch das Bärlauchsammeln bringt so seine Tücken mit sich, spielt man doch auch ein bisschen russisches Roulette mit der Natur. Auch wenn wir mittlerweile recht geübt sind in der Bestimmung des wilden Knoblauchs, bleibt dennoch ab und an ein mulmiges Gefühl, das erst weicht, wenn der zweite Teller Bärlauch-Pasta oder -Pizza gegessen ist und langsam die Gewissheit eintritt, kein Blättchen der giftigen Bärlauch-Doppelgänger erwischt zu haben. Völlig zu Unrecht natürlich, denn beachtet man beim Bärlauchsammeln ein paar Punkte, kann man sich sicher sein, die Nacht nicht in der Notaufnahme verbringen zu müssen.

    Bärlauch-Pizza mit Burrata, Tomaten, Haselnüssen und Rucola + Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go-1

    Tipps fürs Bärlauchsammeln:

    • Folgt eurer Nase. Der Bärlauch macht allein schon durch seinen ausgeprägten Knoblauchduft auf sich aufmerksam.
    • Oft wächst er in der Nähe von Flüssen und Bächen, meist in schattigen Gebieten mit feuchtem Boden.
    • Typisch ist auch, dass er in großen Mengen wächst und oft den ganzen Waldboden dicht bedeckt.
    • Achtung! Bloß nicht mit den giftigen Blättern von Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechseln! Bärlauch erkennt ihr zum einen am Knoblauchgeruch, wenn ihr die Blätter zerreibt, zum anderen wächst er an einzelnen Stängeln aus dem Boden mit jeweils nur einem Blatt (findet ihr eine Pflanze mit zwei Blättern am Stiel, lasst sie unbedingt dort!). Schaut euch vor dem Sammeln noch einmal Fotos von Bärlauch-, Maiglöckchen- und Herbstzeitlosenblättern an. Sie ähneln einander zwar, besitzen aber einige Merkmale, die sie gut voneinander unterscheiden lassen. So ist das Bärlauchblatt z.B. deutlich flacher, weicher und matter als die seiner giftigen Mitstreiter.
    • Sammelt Bärlauch nur, wenn er noch nicht blüht, denn dann schmeckt er einfach viel besser. Die weißen Blüten kündigen schon das bevorstehende Ende der Bärlauchsaison an.
    • Sammelt etwas abseits der Wege, da die Blätter dort weniger Kontakt zu Hunden oder Füchsen haben.
    • Um die Pflanzen nicht zu beschädigen, solltet ihr die Blätter abschneiden, nicht ausreißen, und nur ein bis zwei Blätter pro Einzelpflanze mitnehmen. Dadurch schont ihr den Bestand und die Pflanze kann sich weiterhin vermehren.
    • Falls ihr nicht wisst, wo ihr in eurer Nähe Bärlauch frei pflücken könnt, sucht doch mal bei Mundraub nach eurer Stadt. Dort werden zahlreiche Fundorte aufgelistet.
    • Wascht zu Hause die gesammelten Blätter sorgfältig, am besten mehrmals.
    • Am besten hält sich gesammelter Bärlauch im Kühlschrank in einer Tüte frisch, in die ihr ein paar Spritzer Wasser gebt, sie dann aufpustet und verschließt.

    Wenn ihr jetzt mit den Händen voller Bärlauch in der Küche steht, stellt sich die Frage: Was tun damit? Eines unserer Lieblingsgerichte ist eine ganz simple Pasta mit Bärlauch, grünem Spargel und etwas Schmand. Oder die Kombination mit Kartoffeln, z.B. als Aufstrich oder Paratha. Und ein Glas Bärlauchpesto findet sich im Frühjahr sowieso immer im Kühlschrank. Seit ein paar Wochen essen wir unser Bärlauchpesto am liebsten auf Pizza (oder ist es doch eine Focaccia? Vielleicht Focizza??). Dazu ein cremiger Burrata, ein paar Tomaten, gehackte Haselnüsse und Rucola. Mhhhh! Also, raus vor die Tür und auf zur Bärlauchjagd, bevor die Erntezeit schon wieder vorüber ist (wobei die Pizza bestimmt auch mit einem anderen grünen Pesto gut funktioniert).

    Bärlauch-Pizza mit Burrata, Tomaten, Haselnüssen und Rucola + Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go-2

    Bärlauchpesto (für ca. 2 Gläser):

    160 g Bärlauch
    60 g Mandeln
    70 g Parmesan
    ca. 250 ml Olivenöl
    ein paar Spritzer Zitronensaft
    Salz, Pfeffer

    Bärlauch gut waschen, trocken schütteln und grob schneiden. Die Mandeln grob hacken, den Parmesan grob reiben. Bärlauch, Mandeln, Parmesan, Zitronensaft und die Hälfte des Olivenöls in einem Mixer mittelfein pürieren. Das restliche Öl und den Parmesan hinzufügen und noch einmal kurz mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Bärlauchpesto hält sich mit Olivenöl bedeckt und gut verschlossen mindestens drei Wochen im Kühlschrank.

    Bärlauch-Pizza mit Burrata, Tomaten, Haselnüssen und Rucola + Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go-6

    Bärlauch-Pizza mit Tomaten, Rucola, Burrata und Haselnüssen (für 2 Personen):

    Für den Teig

    250 g Mehl (Type 405)
    100 ml kaltes Wasser
    60 ml dunkles Weizenbier
    10 g Salz
    3 g frische Hefe

    Für den Belag

    10 Cocktailtomaten
    20 g Haselnüsse
    6 TL Bärlauchpesto
    250 g Burrata
    2 Handvoll Rucola
    Salz, Pfeffer

    1. Da uns der Teig der Sauerkrautpizza mit Bierteig so gut schmeckt, kommt er auch hier wieder zum Einsatz. Dazu 150 g Mehl mit kaltem Wasser, Weizenbier, Salz und der fein zerbröckelten Hefe zu einem glatten, leicht zähen Teig verkneten. 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend 2 Minuten mit dem Knethaken verrühren und dann nach und nach das restliche Mehl unterkneten. Weitere 2-3 Minuten verkneten und anschließend nochmals 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Danach den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einer Kugeln formen. Die Teigkugel in einen luftdichten Behälter füllen (mindestens doppelt so groß, wie die Teigmenge) und im Kühlschrank 20-24 Stunden gehen lassen.

    2. Am nächsten Tag den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren, die Haselnüsse grob hacken.

    3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, halbieren und daraus auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen je einen Pizzafladen formen. Jeweils einen Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Jede Pizza mit je 3 TL Bärlauchpesto bestreichen, sodass der Boden gut bedeckt ist. Die Tomaten mit Schnittfläche nach oben auf dem Boden verteilen. Die gehackten Haselnüsse über den Boden streuen. Ca. 100 g des Burratas abzupfen und auf der Pizza verteilen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Pizzen im Ofen ca. 10-12 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und der Pizzaboden an den Rändern leicht gebräunt ist.

    4. Den Rucola in der Zwischenzeit waschen und trocken schütteln. Sobald die Pizza aus dem Ofen kommt, den restlichen Burrata zerzupfen und sofort mit dem Rucola darauf verteilen.

    Bärlauch-Pizza mit Burrata, Tomaten, Haselnüssen und Rucola + Bärlauchpesto Rezept Feed me up before you go-go-3

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    Gebacken, Gebastelt, Gekocht, Gemixt, Geteilt

    Blogg den Suchbegriff III {Zusammenfassung des Blog-Events}

    Ich fürchte, wir haben ein Zeitmanagementproblem. Da setzen wir die Zeitspanne von Blogg den Suchbegriff schon so großzügig an und schaffen es trotzdem nicht, mehr als einen Beitrag zu veröffentlichen. Dabei standen noch so viele nette Suchbegriffe auf unserer Liste, die wir gerne umgesetzt hätten. „Trauriges Sushi“ zum Beispiel (vermutlich wäre dabei eine vegetarische Variante herausgekommen). Oder „Mit dem Gogo um die Welt“ (da können wir im Augenblick nur auf unsere Reise-Kategorie verweisen, die übrigens bald um Frankreich erweitert wird). Zu gerne hätte der Mann „Whiskyzimmer einrichten“ in die Tat umgesetzt, was sich jedoch in unserer Zweizimmerwohnung als etwas schwierig erweist. Ein besonderes Highlight heben wir uns für den Winter auf – bis dahin haben wir vielleicht eine Idee, wie sich „perverser Weihnachtsbaum“ foodblogtauglich realisieren lässt.

    Blog-Event - Blogg den Suchbegriff III (Abgabe bis zum 10. April 2016)

    Wir haben uns jedenfalls riesig über eure großartigen Beitrage zum Blog-Event gefreut. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen! Wahnsinn, was ihr alles umgesetzt habt – wir sind entzückt! Ein paar Geschenke gibt es wie versprochen auch – etwas weiter unten erfahrt ihr, wer sich über einen Gewinn freuen darf.

    Zusammenfassung Blogg den Suchbegriff III

    “Was ist Tapas?”: Offensichtlich hat die Person, die bei Ela von Transglobal Pan Party danach gesucht hat, nicht nur Nachholbedarf in der spanischen Küche, sondern auch in Sachen Grammatik. Gut, dass Ela aufklärt: Salzkartoffeln mit Mojo Verde.
    "Bildgestaltung mit Brot“: "Gruppenbild mit Dame" war gestern, es wird nach Brot verlangt! Julia von Chestnut & Sage greift deswegen in die Mehltüte und zaubert nicht nur Toastbrot, sondern auch ein wunderbares Gif.
    “Pichu häkeln Anleitung”: Schon mal von Amigurumi gehört? Nein? Wir auch nicht! Doch seit Vanessas Pichu Häkelanleitung auf Sternenwind wissen wir, dass es sich dabei um eine japanische Strick- und Häkelkunst handelt und Pichu ein ziemlich niedliches Kerlchen ist.
    “Gugelhupf Geschichte”: Daniela von Danielas Foodblog nimmt ihren Suchbegriff zum Anlass, der Geschichte des Gugelhupfes und seiner Wortherkunft auf den Grund zu gehen. Nebenbei fällt für uns noch ein leckerer Haselnuss-Gugelhupf ab. Mhhh.

    "Mensch, der in einen Riesenburger beißt“, "Peanuts und Kühe“ & "The Presley Big Burger”: Da wir es in dieser Runde nicht geschafft haben, mehr als einen Beitrag zu verbloggen, haben wir kurzerhand gleich drei Suchbegriffe kombiniert und daraus den ultimativen Elvis-Burger gebastelt, den ihr nun bei uns auf Feed me up before you go-go finden könnt.
    “Wofür braucht man Eierbecher?”: Auf diese Frage gibt Vanessa von Sternenwind in gehäkelter Form Antwort, denn bei ihr gibt es gehäkelte Eierbecher aus Papiergarn.
    “Wie heißt das grüne Getränk Vitamine?”: Jaaa, wie heißt das wohl? Zum Glück weiß Alexa von Keks & Koriander ganz genau, was ihre LeserInnen meinen: eine Green Smoothie Bowl. Ganz klar, oder?
    “Kontrollverlust Fun”: Wir sind uns sicher, dass die Suchenden dabei ganz bestimmt den Brownie-Nutella-Milkshake von Unser Meating vor Augen hatten. Was Miriam und ihr Papa da zusammengemixt haben, ist ja auch zum Ausflippen gut!
    “Mực to”: Huch, hängt da ein Fussel auf dem Computerbildschirm? Nach erfolglosen Wegwischversuchen fand Milena von MUC to go heraus, dass sich ihre LeserInnen wohl etwas Vietnamesisches von ihr wünschen. Deshalb nimmt sie uns mit ins Münchner An Nam und zeigt uns, wie man Sommerrollen selber baut.
    “Antonia Späne”: Woher kriegt Antonia Späne? Aus der Kokosnuss vermutlich, dachte sich Anna von Anna Antonia und setzt mit ihrem Schoko-Kokos-Kuchen ihrer Oma ein kleines Denkmal.
    “War Tim Mälzer früher ein Mädchen?”: Der Preis für die witzigste Suchanfrage geht in dieser Runde wohl an Karin von Wallygusto. Ihre Spaghetti mit vegetarischen Fleischbällchen aus Grünkern entschädigen dann auch dafür, dass dieses Geheimnis um Herrn Mälzer wohl niemals gelüftet wird.
    “Giftgrün backen”: Im Frühjahr überhaupt kein Problem! Das beweist Tina von Lunch for One mit ihren Bärlauchwaffeln mit Spinat. Denn doppeltes Grün hält ja bekanntlich besser!
    “Zauberkästen öffnen”: Julia von Kochliebe fiel dazu spontan ein Dessert ein, das sich vor dem Gast wie von Zauberhand öffnet, wenn es auf dem Teller steht: Milchreis-Törtchen mit Rhababerguss.
    “Raumschiff Voyager häkeln”: Wahnsinn, gleich dreimal schwingt Vanessa von Sternenwind für uns die Häkelnadeln. Wir bestaunen demütig das gehäkelte Raumschiff Voyager und hoffen insgeheim, dass in der nächsten Runde mal jemand auf die Idee kommt, bei ihr nach einem "Sternzerstörer" zu suchen.
    “Finger an heißem Karamell verbrannt”: Wenn wir uns die leckeren Kouign Amann mit Sauerteig so anschauen, die Susanna von Mehlstaub & Ofenduft gebacken hat, würden wir dafür locker auch verbrannte Finger in Kauf nehmen!
    “Kuskus-Tier”: Sabines LeserInnen scheinen auf Tiere zu stehen. Nachdem sie uns in der ersten Runde "Blogg den Suchbegriff" schon zeigte, welchen Kuchen Tapire bevorzugen, verfüttert sie diesmal auf Wos zum Essn orientalische Couscous-Bällchen.

    Gewinne, Gewinne!

    Sooo, jetzt gibts Geschenke, denn wir haben mithilfe von random.org folgende Gewinnerinnen ausgelost:

    Aiya Matcha Blogg den Suchbegriff Gewinnspiel Feed me up before you go-go-1

    Das Matcha-Set von aiya geht an Milena von MUC to go

    Spiegelau Perfect Serve Collection Blogg den Suchbegriff Gewinnspiel Feed me up before you go-go-1

    Ein 4er-Set Cocktailgläser der Perfect Serve Collection von Spiegelau geht an Julia von Chestnut & Sage

    Ein 4er-Set Longdrinkgläser der Perfect Serve Collection von Spiegelau geht an Julia von Kochliebe

    Blogg den Suchbegriff Blog-Event Gewinnspiel Feed me up before you go-go-2

    Je ein Exemplar von Malin Elmlids Buch The Bread Exchange, erschienen im Prestel Verlag, geht an Daniela von Danielas Foodblog und Vanessa von Sternenwind.

    Herzlichen Glückwunsch, ihr Lieben! Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit euren Preisen! Bitte schickt uns doch eure Adressen, damit ihr eure Gewinnpakete so schnell wie möglich in den Händen halten könnt.

    Noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Sponsoren und ganz besonders allen Teilnehmerinnen für die großartigen Beiträge! Jetzt wünschen wir euch aber erst mal viel Spaß beim Durchklicken und Lesen der Blogposts. Habt einen schönen Sonntag!

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    Osterbäckerei: Eierlikör-Madeleines mit brauner Butter und Vanille

    Eierlikör-Madeleines mit Vanille und Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-2

    Eigentlich hatten wir nicht vor, in diesem Jahr ein Osterrezept zu veröffentlichen. Eigentlich hatten wir das auch in den letzten Jahren nie vor. Doch dann kam uns Eierlikör dazwischen. Mehrmals. Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass wir den Likörklassiker vor nicht allzu langer Zeit für uns entdeckt und ihn mit ein bisschen weißer Schokolade aus Omas Schrankwandbar gerettet haben? Seitdem trinken wir ganz gerne mal ein Schlückchen (oder ertränken Vanilleeis und Waffeln darin). Damit gebacken haben wir allerdings noch nie. Ein Fehler, wie sich letztes Wochenende herausstellte!

    Gemeinsam mit ein paar anderen Foodblogger_innen reisten wir nach Hamburg, um uns mit Patissier Christian Hümbs und Bols Advocaat durch 15 verschiedene Eierlikördesserts zu probieren, denn jede/r hatte die Aufgabe, vor Ort eine Eigenkreation mit Eierlikör zuzubereiten.

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    No-bake-Banoffee-Eierlikör-Cheesecake mit Sesam-Crunch im Glas – was zu Hause noch nach einer ziemlich guten Idee klang und auch beim Probelauf den Geschmackstest bestand, entpuppte sich beim Bols-Event in Hamburg als kleines Dessertmassaker, denn Frischkäse und Sahne mochten sich plötzlich so gar nicht mehr und beschlossen, sich lieber gegenseitig anzuzicken, als sich zu einer festen Crème zu verbinden. Während wir also mit Sahne, Frischkäse, Karamell und Agar-Agar kämpften, holten andere mal eben locker flockig Macarons aus dem Ofen, flambierten Cupcakes oder bereiteten einfach gleich zwei unterschiedliche Nachtische zu.

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    Aber man ist ja schließlich auch bei einem Dessert-Workshop um Neues zu lernen und sich ein paar Tipps und Tricks von den Profis abzuschauen, hust. Glücklicherweise stand uns Christian Hümbs rettend zur Seite (an dieser Stelle nochmals vielen Dank!), sodass wir unser Eierlikördessert durch kleinere Wiederbelebungsmaßnahmen doch noch ganz passabel anrichten konnten und es, wie die anderen Nachtische, noch professionell fotografiert wurde. Geschmeckt hat es dann sogar ganz vorzüglich, auch wenn wir Schwierigkeiten hatten, nach der Vielzahl an anderen tollen Dessertkreationen mehr als zwei Löffelchen zu probieren.

    Advocaat_Rezepte_Banoffee-Eierlikör-Cheesecake

    Copyright: Bols Advocaat / Olaf Deharde

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    Ganz besonders gut haben uns jedoch die gebackenen Desserts geschmeckt, allen voran die fabelhaften Himbeer-Financiers mit Eierlikörpudding von Christian Hümbs und der leckere Eierlikör-Gugelhupf von Tobi. Da wir in diesem Jahr zu Ostern unsere Familien nicht sehen, haben wir für ein paar kleine Überraschungspäckchen kurzerhand einige Eierlikör-Madeleines mit brauner Butter, Vanille und Zitrone gebacken (und davon fast ein Drittel selbst gemampft). Eierlikör im Kuchen und Gebäck – wir sind ab sofort die allergrößten Fans! Da sich in unserem Kühlschrank gerade diverse Flaschen Bols Advocaat befinden, war das natürlich der Eierlikör unserer Wahl. In der Tat eignet er sich wirklich prima zum Backen, denn er ist etwas flüssiger als andere Marken, vanilliger im Geschmack und vor allem deutlich milder und nicht so alkoholisch. Schade ist allerdings, dass er nicht ohne einige Zusatzstoffe auskommt und auch seine kräftige Farbe nicht nur dem Eigelb zu verdanken hat. Bleibt zu hoffen, dass Bols beim nächsten Relaunch daran noch etwas feilt.

    Eierlikör-Madeleines mit Vanille und Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-1

    Eierlikör-Madeleines mit brauner Butter und Vanille (für ca. 28 Stück, je nach Größe eurer Madeleine-Form):

    150 g Butter
    2 Eier
    140 g Zucker
    1 Prise Salz
    80 ml Eierlikör
    150 g Mehl
    Abrieb einer halben Bio-Zitrone
    Das Mark einer Vanilleschote
    Etwas Puderzucker zum Bestäuben
    Neutrales Öl zum Einfetten der Form

    1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Madeleine-Form mit etwas Öl einfetten. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und leicht köcheln lassen, bis sie sich braun verfärbt. Die Butter dann durch ein Sieb abgießen und kurz etwas abkühlen lassen.

    2. Eier, Zucker und Salz in einer Schüssel schaumig schlagen. Dann nach und nach Eierlikör, Butter, Mehl, Zitronenabrieb und Vanillemark einrühren. Zum Befüllen der Madeleine-Form den Teig am besten in einen Spritzbeutel füllen oder vorsichtig mit einem kleinen Löffel die Förmchen zu drei Vierteln füllen. Im Ofen ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Die Madeleines noch ein paar Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

    Eierlikör-Madeleines mit Vanille und Zitrone Rezept Feed me up before you go-go-3

    Ach, und wenn ihr noch auf der Suche nach einem schnellen Drink für die Osterfeiertage seid, empfehlen wir euch die Kombination Eierlikör und Maracujasaft auf Eis. Klingt ungewöhnlich, schlürft sich aber weg wie nix!

    Mit dabei in Hamburg waren übrigens noch folgende Foodblogger_innen:

    Miss Blueberrymuffins Kitchen
    Karens Backwahn
    Sarahs Krisenherd
    Die Jungs kochen und backen
    Backbube
    Der Kuchenbäcker
    Dinchen’s World
    Friede, Freude & Eierkuchen
    Leonor’s Sweet Creations
    Kunterbuntweissblau
    Antonellas Backblog
    Herzstück

    Werbung: Vielen Dank an Bols Advocaat und fischerAppelt für die Einladung nach Hamburg und den tollen Workshop. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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