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Sabrina

    Gebacken

    Wachmacher aus dem Ofen: Matcha-Mohn-Hefezopf

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    Wenn man uns fragen würde, was wir in den letzten Monaten am häufigsten gebacken haben, wäre das wohl dieser Matcha-Mohn-Zopf. Nach einem (noch etwas skeptischen) Probebacken, eroberte das hübsche Geflecht in Zartgrün unsere Herzen und Mägen im Sturm. Die unserer Kolleginnen und Kollegen dann ein paar Wochen später. Die Kombination aus luftigem Hefeteig und einer beschwipsten Mohn-Vanille-Füllung macht es einem aber auch leicht. Dazu der feinherbe Geschmack von grünem Tee und – ich bilde mir ein, dass er beim Backen nicht gänzlich verfliegt – der kleine Wachmachkick des Matchas.

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    Für diejenigen (wie mich!), die zwar gerne mal mit Matcha kochen oder backen wollen, aber dafür nicht unbedingt ihren wertvollsten Grüntee opfern möchten (kostet ja schließlich ein kleines Vermögen), gibt es von Aiya einen Matcha, der extra für den kulinarischen Einsatz gedacht ist: den Bio-Premium Matcha for Cooking Fuku. Ist der Teig beim Kneten noch intensiv grün, verliert er während des Backens ein wenig an Farbigkeit und der Hefezopf erhält ein zartes Pistaziengrün. Doch eine leichte Matcha-Note schmeckt man auch nach dem Backen noch gut heraus. Wer den japanischen grünen Tee doch lieber in flüssiger Form zu sich nehmen möchte, aber bei der Fülle an unterschiedlichen Matcha-Sorten nicht mehr durchblickt, ist als Einsteiger_in sicherlich mit dem Aiya Bio-Ceremonial Matcha Hikari glücklich zu stimmen. Der intensiv grüne Hikari hat eine recht milde, fruchtige Note mit leichter Süße, die dennoch den typischen herb-grasigen Matcha-Geschmack durchblicken lässt. Am liebsten mag ich ihn als Matcha Latte.

    Habt ihr auch schon mal mit Matcha gebacken? Dann her mit euren Lieblingsrezepten!

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    Matcha-Mohn-Hefezopf (für eine Kastenform):

    Für den Teig

    1/2 Hefewürfel
    120 ml lauwarme Milch
    400 g Mehl + etwas Mehl zum Ausrollen
    75 g Zucker
    1-2 TL Matcha
    1 Prise Salz
    1 Ei
    70 g weiche Butter

    Für die Füllung

    80 g Mohn
    140 g Milch
    30 g Zucker
    20 g Honig
    20 g Butter
    20 g Hartweizengrieß
    1 kleines Ei
    Mark einer Vanilleschote
    1 guter Schuss Amaretto

    1. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Matcha und Salz vermischen. Ei und Butter dazugeben und die Milch mit der Hefe eingießen. Alles gründlich verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dann 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

    2. Mohn mit Milch, Zucker, Honig, Butter und Hartweizengrieß in einem Topf vermischen und bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren erwärmen, aber nicht richtig kochen lassen.

    3. Wenn die Masse andickt, vom Herd nehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Dann das Ei einrühren und noch einmal kurz erhitzen. Vom Herd nehmen und das Vanillemark und den Amaretto unterrühren. Die Masse vor der Weiterverwendung etwas abkühlen lassen.

    4. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Jetzt geht’s ans Rollen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den aufgegangenen Hefeteig mit einem Nudelholz möglichst rechteckig ausrollen (ca. 30 x 40 cm). Den Teig mit der Mohnmasse bestreichen, dabei rundherum einen schmalen Rand frei lassen. Den Teig von der kurzen Seite her vorsichtig aufrollen. Von beiden Enden ca. 1 cm abschneiden, damit die Rolle gleichmäßig endet. Dann die Teigrolle in der Mitte der Länge nach halbieren, sodass zwei lange Teigstränge entstehen, die jeweils zur Mitte eine offene Seite haben. Die offenen Seiten nach oben drehen und beide Stränge kompakt miteinander verflechten. Den Hefezopf vorsichtig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform heben und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit den Matcha-Mohn-Zopf mit Backpapier abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Den Zopf aus dem Ofen holen und mitsamt des Backpapiers aus der Form heben. Erst wenn er vollständig abgekühlt ist, lässt sich der Zopf problemlos in Scheiben schneiden.

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    Werbung: Vielen Dank an Aiya, die uns verschiedene Matcha-Sorten freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon, wie immer, unberührt.

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    Was lange währt, zieht endlich um! Ein Eigenheim für Feed me up before you go-go {Blogumzug}

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    Hoch die Gläser, denn es gibt was zu feiern! Wenn wir uns schon keine Eigentumswohnung in München leisten können, bekommt wenigstens der Blog eine eigene Bleibe spendiert. Höchste Zeit, denn eigentlich war der Blogumzug samt Grundsanierung des Designs schon seit locker drei Jahren geplant. Doch bis dann endlich die ersten Kisten gepackt waren, alle Bilder von den Wänden abgehängt und das neue Zuhause frisch gestrichen war, ist nun doch ein Weilchen vergangen. Deshalb freuen wir uns umso mehr, euch endlich in unserem neuen Heim willkommen zu heißen! Kommt rein, schnappt euch einen Drink, ein Stück Pizza oder etwas Süßes und schaut euch ein bisschen um. Wir hoffen, es gefällt euch hier!

    Was ist hier eigentlich neu?

    So ein Umzug ist ja auch immer eine gute Gelegenheit, mal auszumisten. Wie ihr seht, haben wir ein bisschen entrümpelt, alles etwas übersichtlicher und aufgeräumter gestaltet. Neu ist neben des schnieken Sliders unterhalb des Headers auf der Startseite auch die Einbindung unseres Instagram-Feeds ganz unten auf der Seite. Der Rezeptindex erstrahlt in neuem (und vor allem aktualisiertem) Glanz und wird künftig auch etwas häufiger auf den aktuellen Stand gebracht. Ganz neu ist dagegen die Seite On the Go-Go, auf der ihr eine Übersicht unserer kulinarischen Reisen, Food-Guides und Restauranttipps nach Ländern und Städten geordnet findet. Die Blogroll mit unseren liebsten Bloggerkolleginnen und -kollegen wurde ausgelagert und hat unter Inspiration einen eigenen Bereich bekommen.

    Was tun, um uns weiterhin zu folgen?

    Ganz alleine möchten wir natürlich nicht umziehen. Wenn ihr uns auch weiterhin folgen möchtet (das fänden wir sehr schön) und regelmäßig über neue Beiträge informiert werden wollt, aktualisiert bitte den RSS-Feed in eurem Feed-Reader oder tragt eure Mailadresse im entsprechenden Kästchen in der Sidebar ein, um automatisch eine Mail zu erhalten, sobald ein neuer Blogpost online ist. Vielleicht hakt es an der ein oder anderen Stelle am Anfang noch ein wenig, aber wir versuchen, alles schnellstmöglich auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Bitte hätten wir noch: Falls ihr uns mal in einem Beitrag oder in eurer Blogroll verlinkt habt (vielen Dank dafür!!), wäre es ganz toll, wenn ihr auch dort den Link aktualisieren könntet.

    Und wie geht es hier jetzt weiter?

    Hoffentlich ein bisschen regelmäßiger, als in den letzten Monaten! Wir werden zumindest versuchen, wieder etwas öfter zu bloggen. Sonst bleibt eigentlich alles wie gehabt – oder gibt es etwas, das ihr euch von uns wünscht und worüber ihr hier gerne öfter lesen wollt? Da wir im November unseren vierten Bloggeburtstag dezent unterschlagen haben, werden wir im Februar ein kleines bisschen nachfeiern und die dritte Runde unseres Blog-EventsBlogg den Suchbegriff“ einläuten. Bis dahin habt ein bisschen Nachsicht mit uns, wenn hier in der ein oder anderen Ecke noch gewerkelt und umdekoriert wird. Wir freuen uns jedenfalls, dass ihr hier seid und danken euch sehr fürs Mitlesen, Nachkochen und Kommentieren!

    Das Foto stammt übrigens von Pexels. Auch dafür vielen Dank!
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    Gebacken, Gekocht

    Detox dich doch alleine! Cranberry-Ingwer-Eton-Mess

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    Nein, wir starten das neue Jahr hier nicht mit den besten Detox-Tipps, haben keine No-carb-low-carb-paleo-pegan-Superfood-Entgiftungskuren für euch parat, die die feiertagsgeschädigten Hüftpolster zum Schmelzen bringen sollen, und auch sonst fing das Jahr für uns eher mit gutem Käse und einem ausladenden Frühstück, als mit grünen Smoothies und schlechtem Gewissen an. Das neue Jahr soll schließlich lecker beginnen! Und am besten mit Dessert! Mit süßsauren Früchten, cremigem Joghurt, knackigen Baisers und einem Schuss Portwein. Okay, ein bisschen Sahne ist auch dabei.

    So ganz ohne gute Vorsätze kommen wir jedoch auch nicht aus. Endlich wieder Sport, mehr auf wirklich Wichtiges konzentrieren, nicht mehr so viel Arbeit mit nach Hause bringen. Und für den Blog? Endlich ein neues, frischeres Gewand (daran werkeln wir gerade schon eifrig), eine dritte Runde Blogg den Suchbegriff (sammelt schon mal eure skurrilsten Suchanfragen) und vielleicht schaffen wir es ja auch, wieder etwas häufiger zu bloggen. Sich kulinarischen Herausforderungen stellen, könnte ich auch noch auf die Liste setzen und sogar schon abhaken. Denn für mich beginnt das Jahr mit einem Aha-Erlebnis: Eigentlich stehen Baisers und ich gewaltig auf Kriegsfuß. 1000 Mal gerührt, 1000 Mal ist nix passiert, oder so ähnlich. Unzählige Male habe ich die kleinen Eiweißtupfen schon trocken und knackig aus dem Ofen geholt, doch kaum den Rücken zugedreht, verwandeln sich die zickigen Dinger in klebrige Klumpen. Jeeedes Mal. Trotz offensichtlicher Baiser-Legasthenie wollte ich ihnen noch eine allerletzte Chance geben, las mich durch sämtliche „idiotensichere“ Anleitungen und stieß schließlich auf ein Rezept, das gleichzeitig den entscheidenden Hinweis lieferte: Die Baisers nach dem Backen SOFORT in luftdichte und mit Butterbrotpapier ausgeschlagene Dosen packen, da sie sonst zu viel Feuchtigkeit ziehen und klebrig werden. Wie, das ist alles?? Ich komme mir noch blöder vor, weil ich darauf nicht schon eher gekommen bin und die Dinger erst habe abkühlen lassen. Und es funktioniert tatsächlich! Danke, Stefanie! Zur Feier des neu erlangten Backwissens wurden die Baisers gleich zu einem einfachen Dessert verarbeitet, das es ab sofort wahrscheinlich häufiger geben wird: ein winterliches Eton Mess.

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    Cranberry-Ingwer-Eton-Mess (für 4 Portionen):

    Für das Baiser

    1 Eiweiß
    1 Prise Salz
    50 g Zucker
    1 Spritzer Zitronensaft
    Spritzbeutel und -tülle
    ggf. etwas rote Lebensmittelfarbe

    Für die Soße

    200 g Cranberrys
    Saft und Abrieb von 2 Bio-Orangen
    1 TL fein gehackter Ingwer
    100 ml Portwein
    100 g Zucker

    Außerdem

    400 g griechischer Joghurt
    200 ml Sahne

    1. Für das Baiser den Ofen auf 100°C vorheizen. Eiweiß mit Salz mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen, dann den Zitronensaft unterrühren. Die Masse mindestens 10 Min. richtig steif schlagen, bis das Eiweiß glänzt und sehr stabil ist. Eine Tülle in einen Spritzbeutel stecken. Wer mag, kann den Baisers noch ein kleines farbiges Makeover verpassen, indem man mit einem Pinsel etwas Lebensmittelfarbe von unten nach oben auf die Innenseite des Spritzbeutel malt. Das ist wirklich einfach und funktioniert überraschend gut. Eine Videoanleitung dazu findet ihr hier (ab Minute 2:05). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Baisertupfen spritzen und im Ofen, je nach Größe, ca. 2½ bis 3 Stunden trocknen, bis die Baisers richtig fest und trocken sind. Im ausgeschalteten Ofen noch etwas abkühlen lassen. Danach sofort luftdicht in mit Butterbrotpapier ausgekleideten Dosen verpacken, sonst werden die ausgekühlten Baisers schnell wieder klebrig.

    2. Für die Soße alle Zutaten zusammen in einem kleinen Topf unter Rühren einkochen lassen, bis eine dickliche Masse entstanden ist. Das kann ca. 15 bis 20 Min. dauern. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.

    3. Die Sahne in einer Schüssel steif schlagen. Wenn die Soße abgekühlt ist, kann nun alles in vier Gläsern geschichtet werden: Zuerst eine Schicht grob zerbröselte Baisers, dann je eine Schicht Joghurt, Sahne und Soße darüber verteilen und wieder von vorne anfangen. Mit einer Schicht Soße enden, mit ein paar ganzen Baisers dekorieren und am besten sofort servieren.

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    Habt ihr auch einen kulinarischen Endgegner, dem ihr euch 2016 stellen möchtet? Wir wünschen euch jedenfalls viel Erfolg bei allen kleineren und größeren Herausforderungen, die das neue Jahr so mit sich bringen wird!

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    Gemixt

    Promises to keep: Winter-Daiquiri

    Winter Daiquiri Mandarine Rezept Feed me up before you go-go-1

    Whose woods these are I think I know.
    His house is in the village though;
    He will not see me stopping here
    To watch his woods fill up with snow.

    My little horse must think it queer
    To stop without a farmhouse near
    Between the woods and frozen lake
    The darkest evening of the year.

    He gives his harness bells a shake
    To ask if there is some mistake.
    The only other sound’s the sweep
    Of easy wind and downy flake.

    The woods are lovely, dark and deep,
    But I have promises to keep,
    And miles to go before I sleep,
    And miles to go before I sleep.

    “Stopping by Woods on a Snowy Evening”, Robert Frost

    Wenn es das Wetter schon nicht schafft, einen in weihnachtliche Stimmung zu versetzen, so ist doch zumindest immer Verlass auf Robert Frost und das Lieblingswintergedicht. Und wenn selbst das nicht mehr hilft – allzu viel Zeit bleibt uns nun ja nicht mehr -, tut ein fruchtig-würziger Winter-Daiquiri sein Übriges. Spätestens wenn sich Zimt mit Clementinensaft vereint und Spiced Rum den Magen wärmt, tauchen vor dem inneren Auge schneebedeckte Tannen auf und man hört in der Ferne das Christkind klingeln … Okay, eventuell könnte das auch an zwei, drei Daiquiris zu viel liegen, aber die weihnachtliche Variante des Cocktailklassikers ist einfach zu verführerisch. Der Drink darf an den Vorweihnachtstagen übrigens auch ruhig schon am Nachmittag geschlürft werden (ist ja schließlich frisches Obst im Glas und man hat, hoffentlich, schon Urlaub). Und während der Feiertage lässt er dann auch anstrengende Verwandtschaft etwas erträglicher erscheinen. Also, hebt die Gläser mit uns und lasst uns auf ein gemütliches Weihnachtsfest anstoßen! Habt schöne Weihnachten und genießt die Feiertage!

    Winter Daiquiri Jamie Oliver Rezept Feed me up before you go-go-2

    Winter-Daiquiri (nach Jamie Oliver, für ein Coupette-Glas):

    50 ml Spiced Rum
    35 ml frisch gepresster Clementinensaft
    1 TL Ahornsirup
    ½ Zimtstange
    Eis

    Das  Glas mit Eiswürfeln kühlen. Rum, Clementinensaft, Ahornsirup und  Zimtstange zusammen mit viel Eis in einen Shaker geben und ca. 15 Sek.  kräftig schütteln. Eiswürfel aus dem Glas entfernen und den Daiquiri  durch ein feines Sieb ins gekühlte Glas abgießen. Wer mag, gibt noch eine ½ Zimtstange dazu. Cheers!

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    Gebacken, Gelesen

    Schwarzes aus dem Ofen: Lakritz-Cantuccini {Buchvorstellung: Lakritz}

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    Hallo, ich heiße Sabrina und ich bin lakritzsüchtig. Die Anzahl derer, die mir auf dieses Bekenntnis ein verständnisvolles „hallo, Sabrina“ entgegnen, ist für gewöhnlich überschaubar. Gleichgesinnte sind rar. In meinem Freundes- und Familienkreis stehe ich mit meiner Sucht fast alleine da. Doch scheinbar gibt es noch mehr von uns Lakritzverrückten, denn das Buch „Lakritz. Süße & herzhafte Rezepte mit dem schwarzen Gold“ wurde sicher nicht nur meinetwegen veröffentlicht (zumindest wäre das dem Verlag zu wünschen).

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    Worum gehts?

    Lakritz. Natürlich! In sämtlichen Formen und Konsistenzen. Die schwedische Köchin und Konditorin Elisabeth Johansson hat über 60 süße und herzhafte Rezepte zusammengetragen, in denen das „schwarze Gold“ eine tragende Rolle spielt. Das trifft sich wunderbar, denn wie auf unserer Über-uns-Seite erwähnt, möchte ich schon seit einer Ewigkeit mal mit Lakritz backen und kochen. Darüber hinaus liefert das kleine Buch einige Infos über Gewinnung und Verwertungsformen der Süßholzwurzel, zu ihren Eigenschaften als Heilpflanze und zur Geschichte ihrer Verwendung in Speisen und Getränken.

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    Aufbau & Optik

    Kompakt und handlich kommt das 144-seitige Buch aus dem Landwirtschaftsverlag daher. Eine übersichtliche Gliederung in die drei Hauptteile „Lakritzfakten“, „Rezepte“ und „Ausprobieren“ hilft dabei, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und im Buch zurechtzufinden. Auf den kurzen Einführungsseiten erfahre ich z.B., dass ich wohl mal Urlaub in Kalabrien machen sollte – dort wächst die Lakritze nämlich wild – und wie die bis zu acht Meter langen Lakritzwurzeln verarbeitet werden. Wer Lakritze selbst ziehen möchte, kann das sogar auf dem heimischen Balkon. Allerdings sollte man Geduld mitbringen, denn bis man die Lakritzwurzel ernten kann, vergehen schon mal drei bis vier Jahre. So geduldig bin ich nicht, also blättere ich weiter zu den Rezepten und komme aus den „aaahs“ und „ooohs“ gar nicht mehr raus, weil ich am liebsten jedes Rezept gleich ausprobieren möchte. Zum Schluss liefert das Buch neben einem kurzen historischen Rückblick auf den Einsatz von Lakritze auch Tipps für Tastings sowie eine Reihe von Bezugsquellen (die auch gleich ausprobiert wurden). Ganz der Lakritzthematik folgend gibt sich auch das Layout des Buchs. Die Farben Schwarz und Weiß dominieren nicht nur die reduzierte Gestaltung, sondern auch die wirklich ansprechenden Food-Fotos. Die dunklen Fotografien von Helén Pe kommen angenehm unüberladen und stimmungsvoll daher. Gefällt! Sehr sogar.

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    Die Rezepte

    Süßigkeiten, Eis, Gebäck, Desserts, Kochen, Getränke – so lautet die Unterteilung der sechs Rezeptkapitel, die schon erahnen lassen, wie vielseitig die schwarze Wurzel einsetzbar ist. In ihren Rezepten zeigt Elisabeth Johansson nicht nur die unterschiedlichen Formen und Konsistenzen, in denen Lakritz beim Kochen und Backen Verwendung finden kann, sondern auch viele verschiedene Geschmackskombinationen, die auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich erscheinen, aber sich als ganz großartig erweisen; z.B. Lakritz und Käse, Kirschen und Lakritz oder – für die Fleischfraktion – Geflügel mit Lakritzglasur. Doch am naheliegendsten ist der Einsatz von Lakritzpulver wohl in süßen Speisen, weshalb der Großteil der Rezepte sich auch auf diesen Bereich konzentriert. Lakritztrüffel, Lakritz-Kirsch-Eis, Lakritzschnecken, Lakritz-Karamell-Törtchen, aber auch Lakritzpasta und Lakritz-Melonen-Schnaps – klingt das nicht toll? Doch gerade bei den herzhaften Speisen hätte ich mir als Vegetarierin auch ein bis zwei Rezepte gewünscht, die ohne Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte auskommen. Dennoch ist meine Nachmach-Liste nach dem Durchblättern monströs lang – ich muss mir nur noch eine/n Willige/n suchen, der meine Lakritzleidenschaft teilt (der Mann rümpft schon die Nase, wenn er das Buch nur auf dem Tisch liegen sieht). Nicht ganz einfach zu finden, sind jedoch die unterschiedlichen Lakritzformen, die in den Rezepten verwendet werden. So benötigt man für manche Gerichte z.B. Lakritzgranulat, Lakritzpulver, Lakritzaroma, Salzlakritzpulver oder Lakritzwurzel, die selbst die Shops, die im Anhang als Bezugsquellen gelistet sind, nicht immer vorrätig haben. Man sollte also beim Ausprobieren etwas erfinderisch sein.

    Ein Rezept, das selbst Lakritzskeptiker überzeugen könnte, sind in jedem Fall die Cantuccini, die ich kürzlich ausprobiert habe. Der Lakritzgeschmack ist fein nuanciert, obwohl ich die Menge des Pulvers und der Lakritzbonbons im Rezept bereits etwas erhöht habe. So ließ sich sogar der Mann bequatschen, diese Variante des italienischen Mandelgebäcks zu probieren (und schien sie gar nicht mal so schlecht zu finden, auch wenn er das als Lakritzverächter niemals zugeben würde).

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    Lakritz-Cantuccini (für ca. 50 Stück):

    100 g weiche Butter
    170 g Zucker
    3 Eier
    380 g Mehl
    1 TL Vanillezucker
    1 TL Backpulver
    1 Prise Salz
    2 EL Lakritzpulver
    125 g dunkle Schokolade
    130 g Mandeln
    12 weiche Lakritzbonbons
    3 EL Rohrzucker

    1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Butter, Zucker, Eier, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Lakritzpulver in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Schokolade und die Mandeln grob hacken, die Lakritzbonbons in kleine Stücke schneiden und alles unter den Teig heben.

    2. Den Teig dritteln und jeweils zu einer backblechlangen Rolle formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Rohrzucker bestreuen. Auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20-25 Min. backen. Aus dem Ofen holen und 10 Min. abkühlen lassen. Den Ofen auf 150°C runterschalten.

    3. Die Stangen schräg in 1-1½ cm dicke Stücke schneiden. Mit einer Schnittfläche nach oben noch einmal aufs Backblech legen und im Ofen weitere 10 Min. trocknen lassen. Den Ofen dann ausschalten, die Cantuccini aber noch 10 Min. drin lassen. Anschließend herausholen, vollständig abkühlen lassen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.

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    Fazit

    Das perfekte Buch für Lakritzsüchtige und solche, die es werden wollen. Hier sollte für (fast) jeden Geschmack etwas dabei sein: Rezepte mit nur einem Hauch Lakritzgeschmack für Einsteiger_innen, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob sie sich mit Lakritz anfreunden können, und Gerichte mit ordentlichem Lakritzwumms für Die-hard-Fans. Für mich eindeutig das schönste Buch über Lakritz, das mir bislang begegnet ist! 4,5 von 5 Lakritzschnäpse.

    Cover LakritzElisabeth Johansson; Helén Pe

    „Lakritz. Süße & herzhafte Rezepte“

    LV-Buch, Münster 2014

    € 19,95

    Vielen Dank an LV-Buch, die uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

     

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    Gebacken

    Macht hoch das Türchen: Glühwein-Brownies mit Roter Bete {Türchen #1 im kulinarischen Adventskalender}

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    Der 1. Dezember. Für mich früher ein magisches Datum, denn es bedeutete nicht nur, dass endlich das voller Spannung erwartete erste Päckchen des gemeinsam mit meiner Mutter gebastelten Adventskalenders geöffnet werden durfte, sondern markierte auch den Beginn einer ganz besonderen Zeit. Eine Zeit, die begleitet wurde von einem ganz besonderen Geruch, einer ganz besonderen Stimmung und einem besonders wohligen Gefühl in der Magengegend, das auch heute noch – zumindest für ein paar Sekunden – hervorgekitzelt werden kann, wenn die Gedanken in die Vergangenheit abschweifen und mich für einen klitzekleinen Moment wieder in diese Zeit versetzen. Wann genau dieses Gefühl abhanden kam, weiß ich gar nicht so genau – vermutlich irgendwo zwischen pubertärer Rebellion, stressigem Job und in alle Himmelsrichtungen verstreuter Familie. In den letzten Jahren gab es deswegen kaum Platz für Vorweihnachtliches – der Kopf zu voll, die Gedanken überall, nur nicht bei Plätzchen, Weihnachtsdeko & Co., und die Vorfreude auf gemütliche Feiertage verschluckt von der Vorstellung stundenlanger Autofahrten und durchgetaktetem Familienhopping. Doch dieses Jahr ist alles anders. Stressfrei. Verpflichtungsfrei. Und vielleicht sogar entspannend. Wir drücken auf Pause und igeln uns ein. Und sagen JA zur Adventszeit, JA zum Vorweihnachtskitsch und JA zu zu viel Glühwein! Auch in Kuchenform.

    JA sagen wir übrigens auch zum Adventskalender (okay, zu dem haben wir eigentlich noch nie NEIN gesagt …). Und als große Fans des täglichen Türchenöffnens freuen wir uns außerordentlich, dass unsere Glühwein-Brownies in diesem Jahr Zorras kulinarischen Adventskalender eröffnen dürfen. Wie in jedem Jahr lässt die Adventskalenderqueen auf ihrem Kochtopf 25 Foodblogger_innen ein Türchen befüllen und wie immer gibt es dabei grandiose Preise zu gewinnen. Also, klickt euch unbedingt durch die kommenden 24 Rezepte und vergesst nicht, am Gewinnspiel teilzunehmen!

    Wir wünschen euch einen guten Start in die Adventszeit (und lasst euch ja nicht stressen)!

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    Glühwein-Brownies mit Roter Bete (für eine 30 x 30 cm-Brownie-Backform):

    200 g dunkle Schokolade
    100 g Butter
    200 g gekochte Rote Bete*
    70 g Mandeln
    150 g Zucker
    4 Eier
    50 ml Glühwein**
    Das Mark einer halben Vanilleschote
    150 g Mehl
    ½ TL Backpulver
    2 TL Zimt
    ¼ TL gemahlener Ingwer
    ¼ TL Kardamom
    1 Msp. Piment
    1 Prise Salz
    Puderzucker

    1. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Rote Bete grob raspeln (dabei die Handschuhe nicht vergessen!) und die Mandeln grob hacken. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

    2. In einer Schüssel den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen. Anschließend die Schokoladen-Butter-Mischung, den Glühwein und das Vanillemark unterrühren. Das Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Salz vermischen und unter die Masse rühren. Zum Schluss Rote Bete und Nüsse unterheben.

    3. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownie-Backform füllen und im Ofen auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 30 Min. backen, bis die Oberfläche gebräunt, der innere Kern aber noch etwas matschig ist. Abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen.

    *Wer Angst vor Roter Bete hat, den kann ich beruhigen: Man schmeckt sie (fast) nicht heraus, aber sie macht die Brownies wunderbar saftig und verleiht ihnen einen hübschen, dunklen Rotschimmer. Mit frischer Roter Bete schmecken die Brownies übrigens viel besser, als mit den vakuumierten Knollen aus dem Supermarkt! Die frischen Knollen einfach abwaschen, die Blätter abschneiden und dann je nach Größe 40-50 Min. mit Wasser bedeckt kochen lassen. Anschließend schälen.

    **Den Glühwein könnt ihr ganz einfach selbst machen: Dazu Rotwein nach Belieben mit Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Sternanis, Vanille, Orangenschale und etwas Zucker aufkochen und dann eine Stunde ziehen lassen, bevor man ihn durch ein Sieb abgießt.

    Glühwein-Brownies mit Roter Bete Rezept Feed me up before you go-go-3

    Kulinarischer Adventskalender 2015 - Tuerchen 1

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    Gegessen, Gereist, Getrunken, Portland, USA

    Willkommen in Mainelandia: Portland, Maine kulinarisch

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    Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und lädt dazu ein, zurückzublicken – auf die vielen Begegnungen, die schönen Reisen und natürlich auch das gute Essen. Es ist auch genau die richtige Zeit, um erneut das Fernweh anzukurbeln, Pläne zu schmieden und sich gedanklich schon mal auf das nächste Urlaubsziel einzustimmen. Auf Neuengland vielleicht, mit seinen schroffen Felsküsten, wilden Ozeanen, wunderschönen Landschaften und gastfreundlichen Orten. Dass es uns die Nordostküste der USA ganz besonders angetan hat, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Deshalb nehmen wir euch (ein vorerst letztes Mal) mit in den Norden des Landes – dorthin, wo die Wälder dichter werden, die Klippen steiler und die Tiere wilder: nach Maine. Der Bundesstaat, der sich bis an die Grenze Kanadas erstreckt, hat neben unberührter Natur auch eine Reihe von interessanten Städten zu bieten. Allen voran Portland, die größte Stadt Maines. Im Gegensatz zur Namensvetterin an der Westküste – dem Hipstermekka Portland, Oregon – ist der nur 66.000 Einwohner_innen zählende Ort an der Ostküste noch relativ unbekannt. Das ist mehr als bedauerlich, denn auch Portland, Maine ist ein urbaner Hotspot, der uns innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen ist und eine Vielzahl an Attraktionen und Ausflugsziele für einen mehrtägigen Besuch bereithält.

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    Portland ist DIE Foodie-Stadt schlechthin, beherbergt eine vibrierende Kunstszene mit erstrangigen Museen und Galerien, mehreren Craft-Beer-Brauereien, genügend Bars mit Craft-Cocktails für unzählige viel zu lange Abende und eine Vielzahl an kleinen Läden und Cafés für ausgedehnte Stadtbummel. Und wem die rustikalen Backsteingebäude irgendwann doch zu urban werden, der kann im Umland wunderschöne Wanderwege entlang der steinigen Küste entdecken und am Cape Elizabeth den schönsten aller schönen Leuchttürme Neuenglands in hopperesquer Landschaft bewundern. Ihr merkt, uns hat es hoch im Nordosten außerordentlich gut gefallen, und die Menge an empfehlenswerten Restaurants, Bars und Cafés hat uns im Nachhinein selbst ein wenig erschreckt (das sollen wir wirklich alles gegessen und getrunken haben??). Gut, dass wir anschließend zum Wandern und Kajaking in den Acadia National Park gefahren sind …

    Unser Portland-Food-Guide:

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    {Bakery | Tandem Coffee Roasters}

    Nur ein paar Minuten zu Fuß von unserer Unterkunft im West End entfernt, befindet sich wohl Portlands stylischster Coffeeshop. In einer ehemaligen Tankstelle haben sich die Tandem Coffee Roasters mit einer Bäckerin zusammengetan und Hipsterlandia für Kaffee- und Frühstücksjunkies erschaffen. Minimalistische Einrichtung, volltätowiertes Personal, klebriges Gebäck, dazu der Duft von frisch gerösteten Bohnen. Wir brauchen Kaffee, natürlich! Dazu ein großes Sticky Bun (4$) und – um nicht ganz dem morgendlichen Zuckerschock zu erliegen – ein hausgemachtes Granola mit Joghurt und Früchten (6,50$). Während wir mit dem Sticky Bun kämpfen (eine echte Herausforderung am Morgen und so sticky und buttrig, dass es von einer Person kaum zu bewältigen ist. Gut, dass wir zu zweit sind!), schauen Feuerwehrleute und Bauarbeiter rein, um ihren Koffeinspiegel hochzutreiben. In der Ecke sitzen bärtige Väter mit ihren Kindern und verschlafen aussehende Hipsterpärchen trinken Cold Brew auf den Holzbänken vor der Tankstelle. Können wir diesen Ort nicht einfach mit nach München nehmen? Bakery | Tandem Coffee Roasters // 122 Anderson Street, Portland, ME.

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    {Hot Suppa!}

    Ebenfalls in Laufnähe zu unserer Wohnung liegt dieses kleine Café und Bistro, in dem sich die Nachbarschaft zum Frühstück trifft. Gemütlich eingerichtet, mit viel Holz, Backstein und Sitzecken, erinnert es an eine moderne Version des klassischen Diners. Auch die Karte wartet mit einer Palette an amerikanischen Frühstücksvariationen auf, alle jedoch mit einem modernen Dreh und Fokus auf regionalen Zutaten. Ergänzt wird die Karte durch wechselnde saisonale Gerichte wie Crêpe mit Schinken, Gruyère, karamellisierten Zwiebeln, Ahornsenf und Fiddleheads (10$). Wir haben Glück und dürfen hier zum ersten Mal grüne Farnspitzen probieren – eine saisonale Spezialität aus Neuengland, die ein wenig nach schärferem grünen Spargel schmeckt, aber gleichzeitig auch an nussigen Kohl erinnert. Auf jeden Fall eine tolle Entdeckung und eine absolute Empfehlung! Der Breakfast Burrito mit Rührei, Avocado, Tomatensalsa und Hash browns (10$) kann ebenfalls überzeugen. Dazu läuft im Hintergrund die beste Musikauswahl des Urlaubs, u.a. mit den Shins, Rocky Votolato und City and Colour. Hot Suppa! // 703 Congress Street, Portland, ME.

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    {Standard Baking Co.}

    Seit zwei Jahrzehnten versorgt die kleine familiengeführte Bäckerei die Bewohner_innen Portlands mit Selbstgebackenem. Traditionelles französisches Brot und Gebäck stehen dabei im Vordergrund. Der Duft, der einem entgegenströmt, wenn man die Bäckerei am Hafen betritt, ist unbeschreiblich! Das Brioche ist perfekt, das Käse-Olivenöl-Gebäck süchtig machend und die Granola Bar die beste, die ich je gegessen habe. Standard Baking Co. // 75 Commercial Street, Portland, ME.

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    {The Holy Donut}

    Dass die Öffnungszeiten der örtlichen Donutlegende an die Verfügbarkeit der Waren gebunden sind, müssen wir gleich an unserem ersten Tag in Portland feststellen. Wer also am Nachmittag noch Donuthunger verspürt, hat oftmals einfach Pech. Gut, dass wir länger in der Stadt sind und die zweite Filiale perfekt an unserer Ausflugsroute liegt. So kommen wir doch noch in den Genuss der klebrigen Teigkringel. Die Besonderheit der Holy Donuts: Sie sind aus Kartoffeln gemacht. Das sorgt für einen festeren Teig und macht das Gebäck ein bisschen kompakter. Schmeckt bombig und ersetzt quasi eine ganze Mahlzeit. Besonders gut schmecken die Sorten Kokos und Süßkartoffel-Ingwer (jeweils 2,50$), wenn man sie einpackt und erst beim Picknick zwischen Meer und Leuchtturm wieder auspackt! The Holy Donut // 194 Park Avenue, Portland, ME.

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    {Urban Farm Fermentory}

    Neben Craft Beer scheint Craft Kombucha gerade DAS Ding in Neuengland zu sein. Da wir neugierige Menschen sind, fahren wir in Portlands Industriegebiet und besuchen die Urban Farm Fermentory, die sich nicht nur der Fermentation von Kombucha verschrieben hat, sondern auch Cider und Met herstellt. Wer sich durch möglichst viele Sorten des fermentierten Tees probieren möchte, bestellt am besten ein Tasting Set mit vier Gläschen nach Wahl (3$). Seine Lieblingssorte (in unserem Fall Blueberry und Honey Ginger) lässt man sich dann zum Mitnehmen in Flaschen oder gleich in große Growler abfüllen. Urban Farm Fermentory // 200 Anderson Street, Portland, ME.

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    {Rising Tide Brewing Company & Maine Craft Distilling}

    Ein wenig außerhalb des Stadtzentrums haben sich in einigen alten Lagerhäusern eine Reihe von jungen Brauereien und Destillerien niedergelassen. Rising Tide ist eine der Brauereien, deren Biere einem in Portland und Umgebung überall begegnen. Vor Ort erhält man alle Sorten in Flaschen oder Dosen, doch die gemütlichen Sitzgelegenheiten vor der Tür laden dazu ein, das frisch gezapfte Bier direkt auf der Stelle zu probieren. Für nur 6$ bietet die Brauerei ein Tasting Set mit vier verschiedenen Biersorten an. Da es früher Nachmittag ist und wir noch weitere Pläne für den Tag haben, setzen wir uns mit einem Glas Ishmael (ein malzbetontes American Copper Ale und ein MUSS für jeden Moby-Dick-Fan *hüstel) in die Sonne und packen weitere Sorten lieber für später ein. Kurz darauf werden wir von zwei Kanadiern in die Kunst des Bean Bag Tossings eingeführt – offensichtlich der inoffizielle Nationalsport aller Craft-Beer-Fans. Wem der Blick von außen in die Produktionshalle nicht genügt, kann übrigens auch an einer der täglich stattfindenden Führungen durch die Brauerei teilnehmen. Eine Lagerhalle weiter wird mit etwas härterem Stoff hantiert. Dort stellt Maine Craft Distilling eigenen Whisky, Gin, Rum, Wodka und andere Schnäpse her. Wie bei fast allen Produktionsstätten, die wir bisher in den USA besuchen durften, trifft man auch hier auf äußerst offene und freundliche Mitarbeiter_innen, die sich viel Zeit für einen nehmen und alles erklären. Wir dürfen nicht nur den tollen Blueshine (ein Blaubeer-Moonshine), den Alchemy Gin sowie einen Kräuter-Karotten-Schnaps probieren, sondern bekommen auch gleich noch einen kleinen Rundgang durch die Destillerie. Alles ist offen, man läuft mitten durch die Produktion, kann in die blubbernden Bottiche schauen und zusehen, wie auf dem Parkplatz das Malz für den Whisky mit Seaweed in einem eigenen Ofen geräuchert wird. Rising Tide Brewing Company // 103, Fox Street, Portland, ME; Maine Craft Distilling // 101 Fox Street, Portland, ME.

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    {Liquid Riot Bottling Company}

    Wer nach dem ganzen Bier und Schnaps Lust auf etwas Deftiges verspürt und dennoch in gemütlicher Atmosphäre weitertrinken möchte, wird sich bei Liquid Riot am Hafen Portlands sicherlich pudelwohl fühlen. Die Brauerei und Destillerie hat nicht nur großartige Biere im Repertoire, sondern bringt auch tolle, bodenständige Gerichte aus der Küche. Der Rote-Bete-Salat mit Ziegenkäse und Haselnüssen (12$) überzeugt ebenso wie der Infinity Burger mit geschmorten Tomaten, Chipotle-Aioli, superknusprigen Pommes und Bier-Käse-Dip (15$). Begleitet wird unser Essen von einem grandiosen Coconut Porter (5,50$), von dem ich noch immer träume, und einer wuchtigen Black Mamba (5,75$), die wunderbar zu den kräftigen Gerichten passen. Bierselig bestellen wir uns zum Abschluss noch ein Stück Chocolate Mousse Cheesecake mit Blutorangensoße. Nachtisch kann die Brauerei also auch. Liquid Riot Bottling Company // 250 Commercial Street, Portland, ME.

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    {Grace}

    Dinner und Cocktails in einer Kirche? Das klingt so spannend, dass wir bereits Wochen vor unserem Urlaub im Grace einen Tisch reservieren. Scheinbar geht es der katholischen Kirche auch in den USA nicht sonderlich gut, sodass sie eine ihrer schönsten Kirchen für kulinarische Gelage hergegeben hat. Die Location in der Chestnut Street ist imposant, besonders die Plätze auf der Empore beeindrucken, speist man dort doch mit Blick auf den gesamten Kirchenraum und auf das Herzstück der Kirche: die runde Bar. Für Vegetarier_innen gestaltet sich die Auswahl einer Speise jedoch, leider wie so oft in gehobeneren Restaurants, als kleine Herausforderung: ein einziges Gericht kommt infrage, aber zum Glück trifft die Rote-Bete-Pasta meinen Geschmack. Günstig sind die Hauptspeisen nicht gerade (zwischen 20 und 40$), dazu recht überschaubar, sodass man ohne Vor- und Nachspeise Gefahr läuft, das Grace hungrig zu verlassen. Doch die Gerichte sind köstlich, die ausgefallenen Drinks (z.B. den Elyon mit Gin und Chai-Likör) süffig und die Atmosphäre unschlagbar. Grace // 15 Chestnut Street, Portland, ME.

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    {Green Elephant}

    Ganz und gar vegetarisch und vegan geht es dagegen im Green Elephant zu, einem modernen Bistro mit asiatischem Einschlag und Fokus auf glutenfreien Speisen mit regionalen Zutaten. Mindful dining – so beschreibt das Restaurant sein Konzept und bietet bunte und geschmacksintensive Gerichte zu sehr fairen Preisen an: Stir-fries, Green Tea Noodles, Tempeh, Fake-Fleisch & Co. machen es einem nicht leicht, eine Entscheidung zu fällen. Wir starten mit Hot & Spicy Soy Sticks – sehr authentisch schmeckenden Fake-Hühnchen-Spießen mit Koriander-Chili-Soße – und vegetarischen Dumplings (beides 7$) und gehen über zu Stir-fry mit Gemüse und knusprigem Sojafilet (12$) sowie gedämpftem Gemüse mit Erdnusssoße (11$). Dazu eine Mexicaine Cola und ein Ginger Brew vom lokalen Getränkehersteller Maine Root und wir sind glücklich. Wer hier abends einen Tisch erwischen will, kommt am besten früh, denn reservieren kann man nicht. Green Elephant // 608 Congress Street, Portland, ME.

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    {Vena’s Fizz House}

    Das Schicksal führt uns zu einem der schönsten Läden, denen wir in unserem Urlaub begegnen: Vena’s Fizz House – Soda-Bar und Cocktail-Shop in einem – entpuppt sich als Paradies für Mixolog_innen und Hobby-Alkoholiker_innen. Hinter dem Laden mit Barzubehör und einer riesigen Auswahl an Cocktail-Bitters befindet sich eine kleine Bar, in der man sich auf hausgemachte Sodas und Craft-Cocktails spezialisiert hat. Tagsüber geht es hier alkoholfrei zu, doch auch die Auswahl der Mocktails und Fizzes ist riesig und zeigt die Kreativität des Besitzerehepaars. Dass Bitters durchaus ihre Berechtigung in alkoholfreien Drinks haben, beweisen unsere Nachmittagscocktails Blackberry Coconut Fizz und Blood Orange Chocolate Cordial (je 5$). Ein absoluter Liebhabershop und ein Muss für alle Cocktailbegeisterten! Vena’s Fizz House // 345 Fore Street, Portland, ME.

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    {The Portland Hunt + Alpine Club}

    Wer vor oder nach dem Dinner einen Drink in stilvoller Atmosphäre zu sich nehmen will, hat in Portland die Qual der Wahl. DIE Anlaufstelle für hochwertige und ungewöhnliche Drinks ist aber mit Sicherheit der Portland Hunt + Alpine Club. Stylischer wird es bis zur kanadischen Grenze vermutlich nicht mehr: reduziertes skandinavisches Design, eine Karte, die selbst schon ein kleines gestalterisches Meisterwerk ist und eine Anzahl an Drinks, die einen nicht erschlägt und dennoch in Entscheidungsnöte bringt. Steffen traut sich an den Bonecrusher (11$), einen harten Drink für harte Männer und Frauen. Mezcal, Tequila, Limette und roter Pfeffer sorgen für eine scharfe, rauchig-säuerliche Mischung, die perfekt ausbalanciert ist. Mein Haskell’s Cooler (9$) ist etwas leichter, jedoch nicht weniger komplex: Tea Vodka, Zimtsirup und Zitrone verbinden sich zu einem ungewohnten, aber tollen Geschmack. Leckere hausgemachte Kleinigkeiten zum Knabbern (wie Parmesan-Popcorn (5$)) gibt es auch, aber natürlich kommt man wegen der Drinks. The Portland Hunt + Alpine Club // 75 Market St, Portland, ME.

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    {Novare Res Bier Café}

    Wer durch Neuengland reist und die Gelegenheit verpasst hat, sich durch die vielen Craft-Biere der Region zu trinken, kann im Novare Res an einem Abend alles nachholen. Das „Bier Café“, das uns bereits in Boston von Craft-Beer-Fans empfohlen wurde, liegt mitten in der Innenstadt und ist eine Mischung aus Biergarten, Pub und Bar. Bei gutem Wetter kann man – ganz der bayrischen Tradition folgend – draußen sitzen und sich nach ausführlicher Beratung durch die kompetente Bedienung eines der wechselnden 30 Biere vom Fass bringen lassen (von der schier endlosen Karte mit teilweise sehr raren und teuren Flaschenbieren erst gar nicht zu sprechen). Wir trinken ein Allagash White, ein würziges Witbier aus Portland, und das Jimmy’s Black Box, ein dunkler Doppelbock, den der Besitzer des Novare Res 2014 beim Sierra Nevada Beercamp brauen durfte. Ihr merkt, es gibt einfach keine Entschuldigung dafür, sich in Portland ein Bud Light zu bestellen! Novare Res Bier Café // 4 Canal Plaza, Portland, ME.

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    {Und sonst so?}

    Gerne hätten wir abends noch mehr Bars unsicher gemacht, aber mehr ging einfach nicht. Trotz mehrfacher Empfehlung nicht besuchen konnten wir deswegen u.a. das Central Provisions und die Bearded Lady’s Jewel Box. Aber man muss sich ja schließlich auch immer einen Grund zum Zurückkehren aufbewahren – vielleicht geht ihr ja auch mal vorbei und erzählt uns, was wir verpasst haben. Keinesfalls verpassen sollte man jedoch das Portland Museum of Art, das eine großartige Sammlung mit Fokus auf nordostamerikanischer Kunst aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart beheimatet sowie einen schönen Shop, in dem man Stunden verbringen kann. Apropos Shoppen – das kann man in Portland ohnehin ganz wunderbar. Rund um den Hafen gibt es viele kleine Geschäfte mit hübschen Dingen, die einen gleichzeitig zur Verzweiflung bringen, wenn man an das sehr begrenzte Freigepäck denkt: z.B. den mehrstöckigen Küchenladen Leroux Kitchen, den wunderschönen Home-Decor- und Buchladen k colette, die Portland Trading Co. mit ihrer feinen, kinfolkesquen Mischung aus Indie-Kleidung, ungewöhnlichen Accessoires und Vintage-Sammlerstücken, den liebevoll verschrobenen Kunst- und Krimskramsladen Pinecone + Chickadee und Longfellow Books, eine Buchhandlung, die nicht nur eine tolle Literaturauswahl anbietet, sondern auch mit dem örtlichen Tierheim kooperiert und immer wieder Katzen bei sich einziehen lässt, die sich von Kund_innen abschmusen und adoptieren lassen können.

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    Gekocht

    Kochen in Orange: Pasta mit Kürbis-Salbei-Sauce und Kürbiskernen

    Pasta mit Kürbis-Salbei-Soße und gerösteten Kürbiskernen Rezept Herbst Feed me up before you go-go-1

    Waaas, schon 26 Tage Oktober und noch kein Kürbisrezept gepostet? Die Suchanfragen auf dem Blog quellen über vor Kürbis-Content, in unserer Küche befinden sich zur Zeit immer ein oder zwei Notfallkürbisse und es vergeht kaum eine Woche, in der unser Kürbishunger nicht gestillt werden möchte. Kürbisbeschallung von allen Seiten! Bevor wir also von der Foodblog-Polizei eins überkriegen, beugen wir uns dem Kürbisdruck und haben für euch heute ein simples, aber äußerst süchtig machendes Rezept, das wir vor einigen Wochen bei Cookie + Kate entdeckt haben und seitdem in etwas abgewandelter Form regelmäßig auf unserem Teller landet: Pasta mit Kürbis-Salbei-Sauce und gerösteten Kürbiskernen.

    Pasta mit Kürbis-Salbei-Soße und gerösteten Kürbiskernen Rezept Herbst Feed me up before you go-go-2

    Und falls euer Kürbisjieper nach weiteren Rezepten verlangt, sei euch unser Kürbisarchiv ans Herz gelegt:

    Pumpkin Spice Latte

    Pumpkin Spice Martini

    Salat mit Belugalinsen, Ofenkürbis, Schafskäse und Orangendressing

    Kürbis-Zwiebel-Kuchen

    Ricotta-Kürbis-Cannelloni

    Kürbis-Mango-Curry mit Basilikum

    Kürbisrisotto mit Ricotta und gerösteten Maronen

    Zitronenrisotto mit Ofenkürbis

    Kürbis-Buttermilch-Cupcakes mit Vanille-Frosting

    Kürbis-Walnuss-Cupcakes mit Zimt-Frosting

    Kürbishappen

    Pasta mit Kürbis-Salbei-Soße und gerösteten Kürbiskernen Rezept Herbst Feed me up before you go-go-3

    Pasta mit Kürbis-Salbei-Sauce und gerösteten Kürbiskernen (für zwei Personen):

    350 g Butternut-Kürbis (geschält)
    1 kleine Zwiebel
    1 Knoblauchzehe
    3 TL Olivenöl
    200 ml Gemüsebrühe
    260 g Pasta
    2 EL Kürbiskerne
    1 große Handvoll frische Salbeiblätter
    1 TL Schmand
    ¼ TL Piment d’Espelette
    Salz, Pfeffer
    Etwas frischer Parmesan

    1. Den geschälten Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und jeweils fein würfeln. 2 TL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zuerst die Zwiebel kurz darin anbraten, dann Kürbis und Knoblauch hinzufügen und ca. 5 Min. unter Rühren anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles 15 Min. köcheln lassen.

    2. In der Zwischenzeit Nudeln in einem Topf Salzwasser gar kochen. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Die Salbeiblätter ebenfalls in einer Pfanne, aber in 1 TL Öl knusprig braten. Kürbiskerne und Salbei beiseitestellen.

    3. Wenn der Kürbis weich gekocht ist, mit dem Pürierstab durchgehen und alles im Topf zu einer homogenen Sauce pürieren. Den Schmand hinzufügen, die Hälfte der Salbeiblätter unterrühren. Alles mit Piment, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer die Sauce nicht ganz so dickflüssig möchte, gibt noch etwas Nudelwasser dazu. Anschließend die Nudeln direkt aus dem Kochwasser in den Topf mit der Kürbisauce geben und alles gut miteinander vermischen.

    4. Die Pasta auf zwei Teller verteilen, mit restlichen Salbeiblättern und den gerösteten Kürbiskernen bestreuen. Zum Schluss noch etwas frischen Parmesan darüberreiben.

    Tipp: Das Gericht lässt sich leicht veganisieren, indem man den Schmand durch einen Schuss Sojasahne ersetzt und den Käse weglässt.

    Pasta mit Kürbis-Salbei-Soße und gerösteten Kürbiskernen Rezept Herbst Feed me up before you go-go-4

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