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Gekocht, Gelesen

Mit Trippelschritten Richtung Winter: Mandelsüppchen mit Milchschaum & Croûtons + Give-Away

Der Kopf brummt! Und das schon seit Tagen. Vielleicht liegt’s am nass-trüben Herbstwetter, das sich so langsam schon recht winterlich anfühlt? Und dabei sollte ich doch in Anbetracht unserer Geburtstagswoche in Feierlaune sein! Aber da kann bestimmt ein Mandelsüppchen helfen. Was so nett klingt, kann nur guttun und schmecken! Gefunden habe ich es im neuen Dr. Oetker-Kochbuch „Rezepte ohne Fleisch“, das ihr übrigens bei unserer Geburtstagsverlosung noch bis zum 19.11.2012 gewinnen könnt!

Hinter dem Buch mit dem etwas einfallslosen Titel verbergen sich 70 ansprechend präsentierte vegetarische und teilweise vegane Rezepte, vom Brotaufstrich über Aufläufe bis zum Dessert. Passend zur kalten Jahreszeit findet man auf den 120 Seiten eher deftige Gerichte. Besonders toll ist, dass alle Rezepte bebildert sind und immer eine entsprechende Zubereitungszeit mit angegeben wird. Ausprobiert haben wir bisher die Mandelsuppe, von der wir schwer begeistert waren. Die Zubereitung ging ratzfatz und herauskam ein herrlich cremiges und nussiges Süppchen, das von uns noch mit etwas Milchschaum aufgepimpt wurde.

Mandelsüppchen mit Milchschaum und Croûtons (für 4 Portionen):

2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter
125 g gehobelte Mandeln
1 EL Mehl
750 ml Gemüsebrühe
2-3 Schreiben Mehrkorntoast
4 EL Olivenöl
2 EL gehackte Mandeln
2 Stängel Rosmarin
250 ml ungesüßte Mandelmilch (Reformhaus)
Salz, Pfeffer
etwas aufgeschäumte Milch

1. Schalotten und Knoblauch schälen und grob zerkleinern, Butter in einem Topf zerlassen. Schalotten und Knoblauch darin kurz andünsten. Die gehobelten Mandeln dazugeben und kurz andünsten, mit Mehl bestäuben und unterrühren. Die Gemüsebrühe dazugießen, zum Kochen bringen und mit Salz abschmecken. Alles etwa 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln lassen.

2. Die Toastscheiben entrinden, in Würfel schneiden. 2 EL des Öls in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldgelb braten. Wenn die Brotwürfel anfangen Farbe zu nehmen, die gehackten Mandeln und etwas Rosmarin mitbraten.

3. Die Mandelmilch in die Suppe geben und kurz mitkochen lassen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die Suppe in Schälchen füllen und etwas von dem restlichen Olivenöl daraufträufeln. Einen Löffel Milchschaum auf die Suppe geben und jeweils einige Croûtons mit den Mandeln und dem restlichen Rosmarin darauf verteilen.

Ich habe mir im Buch schon ein paar Must-cooks für die nächsten Wochen markiert:

Paprika-Auberginen-Pie, Tofuschnitzel auf Paksoi mit Zitronengrassahne, French-Toast-Auflauf oder Kürbis-Gnocchi mit Pfifferlingen?? … Mhhh, klingt alles sooo gut!

Fazit: Lasst euch nicht vom Titel abschrecken – im Inneren geht’s kreativer zu! Das Kochbuch kommt zwar ohne persönliche Note eines/r dahinterstehenden Kochs/Köchin und Geschichten rund um die Rezepte aus, überzeugt aber mit einem übersichtlichen Layout und einfallsreichen Rezepten. 4 von 5 Tofusticks!

Rezepte ohne Fleisch„. Dr. Oetker Verlag, Bielefeld 2012.

€ 12,00 / ISBN 978-3-7670-0852-6

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Keine Kommentare

  • Reply Katharina

    Das Süppchen sieht fantastisch aus!

    13. November 2012 at 13:27
  • Reply Melli

    Die Suppe klingt fantastisch! Genau das Richtige für einen kalten Abend.

    13. November 2012 at 14:33
  • Reply Kitty Wu

    Jaaa, und auch soo lecker! 😉

    14. November 2012 at 0:15
  • Reply Persis

    Fuer mich als Suppenfan klingt das Rezept saugut 🙂 Wuerde ich sehr gerne mal nachkochen. Allerdings weiss ich jetzt schon, dass die Suppe meinem Mann zu etepetete waere und ich den ganzen Topf alleine wegschluerfen muesste. Laesst sich die Suppe gut aufwaermen?

    liebe Gruesse,
    Persis

    14. November 2012 at 10:06
    • Reply steffen

      Der Mann weiß nicht, was er da verpasst!!! Was das Aufwärmen angeht haben wir keine Erfahrung, wir haben nämlich alles auf einmal aufgegessen, weil es so lecker war. Allerdings wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte. Ich würde aber nach dem Aufwärmen noch einmal fix mit dem Pürierstab durchgehen, damit die Suppe wieder so fein und luftig ist wie direkt nach der Zubereitung.

      14. November 2012 at 12:49
      • Reply Persis

        Sag das nicht mir 😆 Essenstechnisch prallen da echt zwei Welten aufeinander. Ich futtere gerne Suppen und Eintoepfe; er ist der typische Junkfood-Mensch. Fuer mich werde ich das Sueppchen aber garantiert mal nachkochen. Vielen Dank fuer den Tip mit dem Puerierstab!

        15. November 2012 at 12:21

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