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Mai 2012

    Gekocht

    Avocado-Kokos-Suppe in Hellgrün

    Passend zum Frühsommer gibt es heute eine kalte Suppe, für die man nicht einmal den Herd anschmeißen muss. Sobald das Wetter wieder besser wird und diese furchtbaren Wolkenbrüche aufhören, eignet sich das hier ganz hervorragend als Vorspeise für ein Abendessen auf dem Balkon. Wir haben die Suppe an Ostern bei meiner Mutter kennengelernt, die damit den Sonntagsbruch bereichert hat. Durch Tomaten- und Gurkenstückchen erinnert sie ein bisschen an die spanische Gazpacho, die ja ebenfalls ein exzellentes Sommergericht ist. Damit die Suppe auch richtig intensiv schmeckt, sollte man nur sehr reife Avocados kaufen oder notfalls zu Hause eingewickelt in Zeitungspapier noch ein wenig nachreifen lassen. Dies ist gleichzeitig unser Beitrag zum Blogevent Cookbook of Colors bei High Foodality, wo jeden Monat eine andere Farbe auf dem Speiseplan steht. Gerade noch rechtzeitig schafft es unser Rezept in den Monat Mai, der der Farbe Hellgrün gewidmet ist.

    Avocado-Kokos-Suppe für vier Personen

    2 Tomaten
    1/2 Salatgurke
    1 Knoblauchzehe
    2 reife Avocados
    500 ml Brühe
    200 ml Kokosmilch
    Saft von 2 Zitronen
    Salz, Pfeffer

    1. Die Tomaten einritzen und mit kochendem Wasser übergießen, dann schälen. Die Tomaten entkernen und fein würfeln. Die Gurken ebenfalls schälen, entkernen und würfeln und alles in eine Schüssel geben.

    2. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Avocados schälen und in grobe Stücke schneiden. Beides mit Brühe, Kokosmilch und Zitronensaft fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    3. Die Suppe auf Teller oder – wie hier –  in kleine Gläser verteilen und mit den Gemüsewürfeln dekorieren. Nach Belieben mit Petersilie oder Koriander dekorieren.

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    Gekocht

    Schnell schnell: Nudeln mit Rucola-Ricotta-Soße

    Das folgende Rezept habe ich, wie vieles in letzter Zeit, aus dem tollen goldenen vegetarischen GU Kochbuch, das Frau Wu im vergangenen Jahr zu Weihnachten bekommen hat. Ich entdecke bei jedem Blättern neue leckere Rezepte, die mich sofort ekstatische Geräusche ausstoßen lassen – bei über 500 Seiten wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben. Dieses Rezept hatte ich rausgesucht, weil ich etwas haben wollte, das schnell geht und für das ich nur wenige Zutaten einkaufen muss. Die Zubereitung ging dann auch wirklich ratzfatz und nach weniger als 20 Min. standen zwei dampfende Teller mit super leckerer Pasta auf dem Tisch. So haben wir dann auch noch die S-Bahn erwischt und kamen rechtzeitig ins Kino, um uns – den zugegebenermaßen eher durchschnittlichen – „Dark Shadows“ anzuschauen. Thematisch war das auf jeden Fall passend, denn die Knoblauchnote des Gerichts ist nicht zu unterschätzen, hält aber zumindest Vampire fern …

    Für zwei Personen

    250-280 g Nudeln
    50 g + einige Blätter Rucola
    1 Knoblauchzehe
    100 g Ricotta
    50 g Parmesan
    2 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    1. Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen.

    2. Rucola waschen und bis auf eine kleine Portion mit dem Messer fein hacken, Knoblauch ebenfalls fein hacken oder einfach beides kurz in den Kräuterhäcksler geben. Parmesan fein reiben.

    3. Ricotta in einer Schüssel mit den anderen Zutaten vermischen und mit Öl, Salz und Pfeffer abschmecken. Ich hatte zudem noch angebrochene Saure Sahne im Kühlschrank, die kam kurzerhand auch noch mit rein.

    4.  Die Nudeln auf einen Teller geben, Ricottamasse darauf verteilen und mit dem restlichen Rucola dekorieren.

    5. Vor dem Kinobesuch noch einmal Zähne putzen!

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    Gegessen

    Kaffee und Kindheitserinnerungen auf dem Balkon

    Manche Gerichte und Lebensmittel assoziiere ich unweigerlich mit meiner Kindheit. Oft sind es Gerichte, die bei meinen Großeltern oder Eltern ab und zu auf den Tisch kamen, die ich aber selbst, obwohl sie damals so lecker waren, noch nie nachgekocht oder -gebacken habe. Das liegt weniger daran, dass ich keinen Appetit darauf hätte oder diese Rezepte besonders aufwendig wären – ganz im Gegenteil sind es eigentlich gerade die besonders einfachen Gerichte, die mir in Erinnerung geblieben sind -, sondern vielmehr an der Tatsache, dass ich sie im Laufe der Zeit einfach vergessen oder verdrängt habe. Scheinbar tummelt sich in der hintersten Ecke meines Gehirns eine Blase mit solchen Essenserinnerungen, die erst durch ein bestimmtes Erlebnis zum Platzen gebracht werden muss und dann eine Vielzahl von fast vergessenen Leckereien wieder ins Gedächtnis ruft. Diese Blase ist gestern geplatzt und evozierte bei mir einen plötzlichen Heißhunger auf Schokokussbrötchen.

    Mhhh, ewig nicht gegessen, aber immer noch so gut wie früher!

    Eigentlich kaum zu glauben, dass mal irgendjemand auf die Idee kam, einen Schokokuss zwischen zwei Brötchenhälften zu quetschen, etwas abartig ist das ja schon. Aber lecker! Neben den Schokokussbrötchen, die ich irgendwie mit meiner Mutter (ich glaube, die Vorliebe dafür habe ich von ihr) und der Schulcafeteria, die die Brötchen in der Pause vertickte, in Verbindung bringe, holte die geplatzte Food-Blase aber auch noch andere Speisen meiner Kindheit in meine Erinnerung zurück: die unglaublich leckeren (und auch wieder etwas merkwürdig klingenden) Nudeln mit Krumen (Nudeln mit angebratenen Semmelbröseln und Apfelmus), das „Pop Orange“-Eis mit dem roten Stiel und dem unverwechselbar orangig-sahnigen Geschmack, die Markklößchensuppe meiner Oma (für mich heute eigentlich unfassbar, dass ich früher so darauf abgefahren bin), den Mattekuchen (Käsekuchen vom Blech) meiner anderen Oma sowie den Lohplatz (Schmandkuchen mit Mohn), mit dem sie immer das halbe Dorf versorgte. Mhhh, davon wird sicherlich bald mal was nachgekocht/-gebacken. Mal sehen, ob meine Erinnerungen mit meinen heutigen Geschmacksnerven übereinstimmen …

    Welche Gerichte Eurer Kindheit sind Euch denn besonders in Erinnerung geblieben?

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    Berlin, Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken

    Burger, Bier und Babys in Berlin

    Burgermeister, Burgeramt, Marienburger, Kreuzburger, Burgerium … liebe Berliner JungunternehmerInnen, ein bisschen mehr Einfallsreichtum wäre schön! Das hier erinnert an die schreckliche Unsitte seinem Lokal einen lustigen Namen zu geben, der mit dem Wort „Bar“ spielt … Kostbar, Wunderbar, Unsichtbar – das ist in erster Linie furchtBAR und nein, nicht im Geringsten kreativ.

    Warum ich mich über so etwas echauffiere? Ich war während meines Berlinaufenthalts vor zwei Wochen zu Besuch bei Freunden, die zu meiner großen Freude vorschlugen, Hamburger essen zu gehen. Glücklicherweise schaltet mein Körper bei der Erwähnung des Wortes Hamburger auf Autopilot, da kann mich dann auch kein noch so dämlicher Name aufhalten; ich wurde wie magisch hin zum Boxhagener Platz gezogen. Gut, dass ich nachmittags den Kuchen ausgelassen hatte und somit trotz des reichlichen Mittagessens (Spargel, Kartoffeln, Putenschnitzel und Sauce Hollandaise) wieder Platz für ein ganzes Menü war.

    Ziel war das Burgeramt in Friedrichshain, das sowohl ein Lokal zum Sitzen als auch einen Imbiss zum Mitnehmen bietet. Wir hatten einen Tisch drinnen bekommen, der sogar genügend Platz für den Kinderwagen bot, aber leider direkt unter den Lautsprecherboxen stand. Zusammen mit den Geräuschen aus der Küche, dem Mixer an der Bar und den anderen Gästen ergab das eine eindrucksvolle Geräuschkulisse, die gegen Ende der Mahlzeit aber zumindest übertönte, dass unsere 9 Monate alte Begleitung lieber ins Bett als ins Burgeramt wollte.

    Die Karte im Burgeramt bietet auch für den verwöhnten Burgerliebhaber eine breite Palette, man kann aus etwa 20 verschiedenen Varianten wählen. Sowohl mit Fleisch, als auch vegetarisch, z. B. mit Halloumi. Ich entschied mich für den Teriyakiburger, bei dem das Fleisch in der japanischen Soße mariniert sein sollte, zusammen mit Pommes und Krautsalat (ca. 7€). Dazu ein großes Radler, dessen Preis von unter 3€ mir wieder einmal schmerzhaft deutlich machte, wie billig Berlin im Vergleich zu München doch ist. Bis die Hamburger zu uns an den Tisch kamen, verging kaum eine Viertelstunde und angesichts der Portion war ich dann doch nicht mehr so sicher, ob das mit den Pommes eine so gute Idee gewesen war.

    Wenn die Pommes fast vom Teller fallen, hat die Portion die richtige Größe!

    Nun aber zum Burger: Leider wird man in Deutschland fast nie gefragt, wie man sein Fleisch gebraten haben möchte und ich habe auch vergessen von mir aus etwas zu sagen. Ich, zum Beispiel, hätte meine Frikadelle gerne noch etwas rosa gehabt, wohingegen das Fleisch auf diesem Burger komplett durch und deswegen logischerweise leicht trocken war. Zum Glück hielt die Soße kräftig dagegen und gab dem Burger die verlorene Saftigkeit zurück. Als Brötchen dienten durchschnittliche Hamburgerbuns, die aber kross genug waren, um der Soßenflut standzuhalten. Die restlichen Zutaten (Salat, Zwiebeln, Tomaten) waren frisch und passten gut zur Würze der Teriyakisoße. Die Pommes kamen leicht gesalzen und schön knusprig auf den Tisch. Die Krautsalatbeilage wirkte dagegen etwas lächerlich und bestand aus etwa drei Gabeln. Das Kraut hatte die Küche mit getrockneten Cranberries und Erdnüssen gepimpt, was sich zunächst einmal toll anhörte, aber im Mund ziemlich unspektakulär rüberkam. Dann doch lieber eine große Portion triefenden Salats ohne fancy Beilagen. Mein besonderer Dank gilt übrigens der Familie R., die mich an diesem Abend eingeladen hat! 🙂

    Mit genügend Donuts lassen sich auch sechs Stunden Zugfahrt überleben

    Für Nachtisch war nach diesem lukullischen Tag natürlich kein Platz mehr, ich musste sogar die Schokolade von Herrn und Frau R. ablehnen (wirklich!). Aber am nächsten Tag hatte sich mein Magen wieder erholt und glücklicherweise gibt es in Berlin am Hauptbahnhof eine Filiale von Dunkin Donuts. In weiser Voraussicht hatte ich genügend Zeit für den Wechsel von der S-Bahn in den ICE eingeplant. Auch wenn ich inzwischen die Münchner Boogie Donuts besser finde, sind die klebrigen Varianten von Dunkin Donuts immer noch lecker genug, um mich bei jedem Berlinbesuch sabbernd zur nächsten Filiale rennen zu lassen. Diesmal hatte ich mir allerdings einen fiesen Fehlgriff geleistet, denn die Füllung des neuen „Flower Power: Blue Passion“-Donuts (im Bild an den Marshmallows zu erkennen) schmeckte nach einer Mischung aus künstlichem Kaugummi und dem Inhalt eines ganzen Apothekerschranks. Nicht lecker und auf keinen Fall zu empfehlen! Boston Cream, Blueberry und Frosted Coconut dagegen umso mehr!

    Fazit: Auch wenn das Fleisch zu lange auf dem Grill lag, war die Kombination mit Teriyakisoße eine tolle Idee, die ich mit Sicherheit zu Hause mal nachkochen werde. 4 von 5 Burgerpatties.

    Burgeramt
    Krossener Straße 22
    10245 Berlin
    www.burgeramt.com
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    Gekocht

    Pin me up before you go-go

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    Gebacken

    Breakfast Club: Banane-Walnuss-Pancakes

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich viele Leute immer beschweren, dass es beispielsweise in den USA kein vernünftiges Brot zum Frühstück gäbe und sie sich nach dem Urlaub als Erstes ein „ordentliches deutsches“ Schwarzbrot besorgen müssen. Ich liebe nämlich amerikanisches Frühstück: Bagels, Rührei, Breakfastmuffins und natürlich Pancakes! Über meine Liebe zur deutschen Variante habe ich mich ja schon an anderer Stelle ausgelassen und die kleineren amerikanischen Geschwister mag ich ebenso gerne. Der Teig ist eine Mischung aus deutschen Pfannkuchen und französischen Crêpes, und zudem wird noch Backpulver untergerührt. Man bekommt die kleinen Teigfladen in den USA ganz klassisch mit Blaubeeren oder einfach pur in Ahornsirup ertränkt. Ich dagegen habe mich heute morgen für die Restverwertung entschieden und so eine Verwendung für die überreife Banane (ich bin da sehr empfindlich und esse Bananen pur eigentlich nur, wenn sie noch grün sind) gefunden. Ahornsirup war leider keins im Haus, deswegen mussten Dulce de Leche sowie Zucker und Zimt herhalten. Das Ergebnis war dennoch so lecker, dass ich mich nicht beherrschen konnte und mich ganz schön überfressen habe. Das Mittagessen kann muss ich heute wohl ausfallen lassen …

    Pancakes mit Banane und Walnüssen

    Für 4 Personen

    175 g Mehl
    1 Prise Salz
    4 EL (Puder)Zucker
    1-2 TL Backpulver
    4 EL Butter
    2 Eier
    200 ml Milch
    1 sehr reife Banane
    70 g Walnüsse
    Pflanzenöl

    Leider werden sie bei mir nie so schön rund wie in einem amerikanischen Diner

    1. Das Mehl mit Salz, Backpulver und Zucker in einer Rührschüssel vermischen. Butter zerlassen, leicht abkühlen lassen und zusammen mit den Eiern und der Milch aufschlagen. Die Milchmischung zum Mehl geben und alles glattrühren. Den Teig im Kühlschrank mindestens 15 Minuten, ruhig auch länger, ruhen lassen. Er sollte am Ende ziemlich dickflüssig sein.

    2. Die Walnüsse grob hacken, die Banane mit einer Gabel zerdrücken und beides unter den Teig rühren.

    3. In einer Pfanne etwas Öl bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Mit einer Schöpfkelle drei Teigportionen in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun backen. Die fertigen Pfannkuchen ggf. im Backofen warm halten.

    4. Wer am Tag vorher zum Beispiel einen Marathon gelaufen ist, kann es sich jetzt richtig dreckig geben und jeweils drei Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und Butterflöckchen zwischen die einzelnen Pfannkuchen geben. Alle anderen greifen einfach nur nach dem Ahornsirup.

    Das Grundrezept kann natürlich beliebig variiert werden, beispielsweise mit anderen Früchten.

    Hemingway hätte das bestimmt auch für ein gutes Frühstück nach einer durchsoffenen Nacht gehalten

    Dieses leckere Frühstück ist gleichzeitig auch unser Beitrag zur Initiative Sonntagssüß.

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    Deutschland, Gegessen, Gereist, Getrunken, München

    Asiatisch auf die Schnelle: Kaimug

    Völlig genervt und gelangweilt vom üblichen Mittagsangebot der in der unmittelbaren Umgebung meines Arbeitsplatzes liegenden Imbisse, Restaurants und Bäckereien, bin ich in meiner Mittagspause immer auf der Suche nach etwas Neuem und Abwechslungsreichem. Wenn ich – wie leider viel zu selten – mal die Muße habe, 5 Schritte weiter als sonst zu gehen, um mein Mittagessen einzufangen, entdecke ich hin und wieder kleine Highlights.

    Ähnlich ging es mir mit der Kaimug-Filiale in den Münchner Fünf Höfen. Die Restaurantkette, von der es in München mittlerweile 7 Filialen gibt, bietet „thailändische Garküche“ mit frischen Zutaten und behauptet, „unverfälschte und echte thailändische“ Speisen zu servieren. Neben einer festen Auswahl an verschiedenen Thai-Gerichten (auch einigen vegetarischen) gibt es zusätzlich wechselnde Tagesspecials. Manche Gerichte sind als kleine oder große Portion erhältlich und alle lassen sich optional als Menu wählen, bei dem man für einen Aufpreis von 70c bzw. 1€ 2 oder 4 Mini-Frühlingsröllchen als Vorspeise dazu bekommt.

    Ich war mittlerweile einige Male zum Mittagessen hier, aber da um diese Zeit meist sehr viel los ist, habe ich immer To-go bestellt. Gemeinsam mit Steffen war ich vor einiger Zeit nun auch mal abends hier und tatsächlich war längst nicht so viel los wie um die Mittagszeit. Die Einrichtung finde ich, zumindest für ein Schnellrestaurant, ganz nett – alles ist asiatisch angehaucht in Rot-, Gold- und Mahagonitönen.

    Steffen entschied sich für PAD THAI, gebratene Reisnudeln mit Pad Thai Soße, Tofu, Erdnüssen, Ei, Sojasprossen und Lauch (6,90€). Die Portion war für gefräßige Menschen wie ihn nicht riesig, für normale Esser aber mehr als ausreichend. Die bestimmende Geschmacksnote war definitiv Erdnuss, wer damit nichts anfangen kann, sollte besser die Finger von diesem Gericht lassen. Steffen fand es aber sehr lecker und war insbesondere von den Tofustücken sehr angetan, die vorher wohl kräftig mariniert worden waren und dementsprechend auch ordentlich Geschmack hatten.

    kaimug-2Pad Thai, nichts für Erdnussallergiker!

    Ich bestellte eine kleine Portion GEMÜSECURRY mit rotem Thaicurry, Kokosmilch, Brokkoli, Karotten, Champignons, Zuckerschoten und Duftreis (5,50 €), und war mit meiner Wahl eigentlich auch ganz zufrieden. Gut, die Portion war recht übersichtlich, aber das Gemüse war knackig und die Schärfe der Soße für mich genau richtig: nicht gerade mild, aber auch noch nicht höllenscharf. Einzig die Konsistenz der Soße hätte etwas cremiger und kokosmilchiger sein können, so war sie mir zu wässrig. Dazu gab’s ein leckeres Ananas-Kokos-Lassi für 2,90€.

    kaimug-1Scharfes Gemüsecurry mit Erste-Hilfe-Lassi

    Fazit

    Zwar kein superhochwertiges thailändisches Restaurantessen, aber für mich zumindest eine nette und schnelle Alternative zur Mittagszeit! 4 von 5 Sojasprossen.

    Kaimug
    in den Fünf Höfen
    Theatinerstr. 15
    80333 München
    www.kaimug.de
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    Gekocht

    Ein Sommergericht: Rigatoni mit Linsen-Zitronen-Soße

    Einer der Vorteile des temporären Heimarbeitsplatzes ist, dass ich an diesen Tagen immer mehr Zeit zum Kochen habe, als an den Abenden, an denen ich fix und fertig aus der S-Bahn wanke. Dem Wetter entsprechend habe ich mich für ein frisches Nudelgericht entschieden. Das Grundrezept habe ich in der Lecker 05/2012 gefunden, aber etwas abgeändert. Zum einen habe ich deutlich weniger Sahne genommen, ich wollte ja nach dem Mittagessen noch weiter an meinem Vortrag schreiben und nicht ins Wachkoma fallen. Außerdem habe ich noch Tomaten hinzugefügt, die auch wirklich sehr schön mit dem Zitronengeschmack und den Linsen harmonieren. Herausgekommen ist ein sehr schnelles und leckeres vegetarisches Gericht, dass ich wohl auch noch nach einem Tag im Büro hinkriegen würde.

    Da muss ich gleich an Urlaub denken

    Rigatoni mit Linsen-Zitronen-Soße (für 3-4 Personen):

    400 g Nudeln
    1 Bio-Zitrone
    1 Zwiebel
    2 mittelgroße Tomaten
    150 g rote Linsen
    250 ml Milch
    200 ml Sahne
    Öl, Salz, Pfeffer

    1. Nudeln in Salzwasser gar kochen.

    2. Zitrone waschen und mit einem Zestenreißer (oder wie ich, mit der Parmesanreibe) dünne Streifen produzieren. Zitrone danach halbieren und auspressen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und würfeln.

    3. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln glasig braten und dann die Linsen kurz mitdünsten. Die Tomatenwürfel hinzufügen, alles mit Milch und Sahne ablöschen und so lange köcheln, bis die Linsen den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben. Alles mit Zitronensaft und Zitronenschale mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    4. Die fertigen Nudeln untermischen und alles anrichten.

    Lentils in the sun

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